Akkus und Batterien: Akkus richtig verwenden, laden und lagern

Ohne Akku läuft bei MP3-Playern, GPS-Geräten, Navis oder Digitalkameras nichts. Je besser der Akku, umso länger laufen die Geräte. Umso wichtiger ist der richtige Umgang mit den Akkus und Batterien. Wir zeigen, worauf Sie beim Laden, Lagern und Verwenden achten müssen.

Richtig aufladen

Neu gekaufte Akkus sollten vor der Verwendung geladen werden – auch wenn diese im Auslieferungszustand halb voll sind. Lithium-Ionen (Li-Ion) und Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po) laden Sie am besten vor der ersten Verwendung mit dem mitgelieferten Ladegerät komplett auf. Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (Ni-MH) sollten Sie vor der ersten Verwendung dreimal nacheinander auf- und sofort wieder entladen. Zum Entladen legen Sie die Akkus zum Beispiel in eine Taschenlampe und stellen sie auf Dauerbetrieb.

Wichtig ist zudem, wann Akkus nachgeladen werden sollten. Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (Ni-MH) sollten nicht zu früh wieder aufgeladen werden, da sich sonst die Akkulaufzeit verringert. Am besten laden Sie Ni-MH-Akkus erst auf, wenn diese leer sind. Lithium-Ionen (Li-Ion) und Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po) lassen sich auch zwischendurch nachladen.

Das richtige Ladegerät

Achten Sie auf das richtige Ladegerät für die Akkus. Ideal sind vom Hersteller empfohlene Ladegeräte. Wichtig ist eine automatische Endabschaltung sowie eine Temperatursicherung. Gute Standard-Ladegeräte sind zum Beispiel die folgenden Modelle:

Akkus richtig lagern

Akkus sollten kühl und trocken gelagert werden. Werden die Akkus längere Zeit nicht genutzt, entladen sie sich selbst. Die Selbstentladung beträgt bei Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (Ni-MH) rund 20 Prozent pro Monat; bei Lithium-Ionen (Li-Ion) und Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po) ist es deutlich weniger. Mindestens einmal pro Jahr sollten ungenutzte und gelagerte Akkus komplett neu geladen werden.

Es gibt auch Akkus mit besonders geringer Selbstentladung. Folgende Modelle entladen sich kaum noch, sind bereits gebrauchsfertig aufgeladen und sofort einsatzbereit:

Lebensdauer von Akkus

Akkus halten nicht ewig. Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (Ni-MH) sind nach rund 250 Ladezyklen aufgebraucht; Lithium-Ionen (Li-Ion) und Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po) schaffen rund 500 Ladezyklen. Danach lassen sich die Akkus zwar weiterverwenden – die speicherbare Energie (die Kapazität) nimmt dann allerdings rapide ab.

Kalte Akkus aufwärmen

Wenn im Winter draußen beim Joggen der MP3-Player schlapp macht, lässt sich aus den scheinbar leeren Akkus noch etwas Energie herauskitzeln. Stecken Sie Akkus oder MP3-Player zum Aufwärmen einige Minuten in die Hosentasche – danach haben die Akkus wieder Saft für einige Minuten.

Akkus nicht für Uhren oder Fernbedienungen

Akkus sind ideal für Geräte mit hohem Stromverbrauch wie MP3-Playern oder Digitalkameras. Bei Geräte mit geringem Stromverbrauch wie Uhren, Weckern oder Fernbedienungen sind herkömmliche Batterien besser geeignet. Grund ist die hohe Selbstentladung der Akkus; die Selbstentladung wäre in Uhren oder Fernbedienungen höher als der eigentliche Stromverbrauch. Während Akkus sich bis zu 20 Prozent pro Monat entladen, sind es bei klassischen Alkali-Batterien nur etwa 0,3 Prozent je Monat.

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