Alternative Browser: Firefox und Opera

Eigentlich ist der Internet Explorer von Windows ein praktisches Programm: Es bietet alle wichtigen Funktionen für das bequeme Surfen im Internet. Und er ist von Anfang an bei jedem Windows mit dabei. Leider ist der Internet Explorer auch das Einfallstor für Viren, Würmer und Hacker. Zahlreiche Sicherheitslöcher erlauben es Hackern, über manipulierte Webseiten auf den eigenen PC zuzugreifen, ihn zu manupulieren oder Daten auszuspionieren. Zwar bietet Microsoft regelmäßig Sicherheitsupdates, die auch schnellstens installiert werden sollten, fast täglich werden aber neue Sicherheitslücken bekannt.

Zum Glück ist der Internet Explorer nicht allein auf der Welt. Es gibt zahlreiche Alternativen, die ebenfalls kostenlos sind und teilweise in Sachen Funktionalität, Geschwindigkeit und vor allem Sicherheit dem Internet Explorer weit überlegen sind. Die alternativen Browser sind allerdings auch nicht fehlerfrei und weisen ebenfalls teils eklatante Sicherheitslücken auf. Dass bei den alternativen Browsern weniger passiert liegt oft nur daran, dass sich die Mehrzahl der Hacker auf die Lücken des weit verbreiteten Internet Explorer statt die Nischenprodukte stürzen – dort ist die Chance, ein Opfer zu finden, einfach höher. Daher gilt auch bei alternativen Browsern, stets die aktuellsten Updates zu installieren.

Ein alternativer Browser gehört zwar nicht unbedingt auf jeden Internet-PC, wer allerdings offen ist für noch mehr Komfort beim Surfen, kann ruhig mal einen Blick auf die Konkurrenz werfen und sie ausprobieren. Vielleicht gefällt Ihnen ja der eine oder andere Browser besser als der Internet Explorer. In Sachen Bedienkomfort und Sicherheit besonders empfehlenswert ist Firefox.

Sie müssen dem Internet Explorer auch nicht gleich den Rücken kehren. Sie können problemlos mehrere Browser installieren und parallel damit arbeiten. Der Internet Explorer bleibt weiterhin auf dem PC – eine Rückkehr ist also jederzeit möglich. Wenn mehrere Browser auf dem PC installiert sind, können Sie selbst festlegen, welcher Browser Ihr Lieblingsbrowser sein soll:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung), und klicken Sie auf Software.

2. Wechseln Sie in das Register Programmzugriff und -standards festlegen.

3. Klicken Sie auf Benutzerdefiniert, und markieren Sie im Feld Wählen Sie einen Standardwebbrowser aus Ihren Lieblingsbrowser, zum Beispiel Firefox.

4. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

Sind mehrere Browser installiert, bestimmen Sie in der Systemsteuerung, welcher Ihr Lieblingsbrowser sein soll. 

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