Essens-Knigge: Benimmregeln sind auf der ganzen Welt verschieden

Wer schon einmal im Ausland gewesen ist, der wird auch so manch merkwürdige Beobachtung gemacht haben. Denn um in Bulgarien eine Verneinung zum Ausdruck zu bringen, muss der Kopf genickt werden, was hierzulande eher bedeutet, dass einer Sache zugestimmt wird. Doch nicht nur diese Dinge können für einige Verwirrung sorgen. Auch Benimmregeln gibt es viele, die sich jedoch von Land zu Land oder Region zu Region deutlich unterscheiden können. Daher sollte vor dem Urlaub oder Auslandsaufenthalt doch einmal geschaut werden, welche Sitte in dem jeweiligen Land herrscht, um Peinlichkeiten zu vermeiden.

Andere Länder, andere Sitten

Dass die Deutschen nicht unbedingt für ihren Stil bekannt sind, dürfte selbst jedem Einheimischen aufgefallen sein, wenn dieser einmal im Flieger saß, und den typischen Deutschen mit Hemd in der kurzen Hose, weißen Tennissocken in den Sandalen und am besten noch lustigen Beschriftungen auf der Schirmmütze gesehen hat. Doch leider werden viele Deutsche im Ausland so wahrgenommen. Um Ärger zu vermeiden, sollten daher vor allem die Regeln beim Essen im Restaurant beachtet werden, um lästige Blicke und verständnisloses Kopfschütteln beim gemütlichen Essen am Abend zu vermeiden.

Typische Fehler beim Essen

Wer beispielsweise in Italien beim Verzehr der Spaghetti auf Gabel und Löffel zurückgreift, der wird sich nicht wundern dürfen, wenn der eine oder andere doch einen merkwürdigen Blick auf den eigenen Teller wirft. Auch die Bandnudeln werden in Italien nicht geschnitten, sondern so verzehrt, wie sie auf den Teller kommen. In Luxemburg ist es zudem üblich, dass zum Kuchen ein Messer serviert wird. Wer sich dazu eher kritisch äußert, der kann davon ausgehen, dass die Kritik gleichermaßen zurückkommen wird. Wer in Frankreich das so typische Baguette verspeist, der sollte sich hüten, dieses mit dem Messer zu zerteilen. Denn dies gilt da als echter Kardinalfehler und sollte daher vermieden werden.

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