Bewerben heißt auffallen

Wer in die Arbeitswelt einsteigen möchte, der muss mit einem harten Kampf rechnen. Gerade Universitäts-Absolventen haben es häufig schwer, einen guten Job zu bekommen. Denn sie kämpfen gegen harte Gegner, die sich ebenso über Tricks und Tipps beim Thema Bewerbung informiert und belesen haben.

Und genau deswegen gilt es, sich durch besondere Ideen und Einfallsreichtum von den anderen abzuheben. Dabei geht es nicht darum, durch besonders abstrakte Fotos oder Bewerbungsschreiben aufzufallen, denn das hat für gewöhnlich nur bei Kunst- und Musikstudenten einen positiven Effekt. Sondern es geht vielmehr darum, eine gewöhnliche Bewerbung zu verfassen, diese aber ganz besonders zu verpacken.

Ein Link als Bewerbungsschreiben?

Bewerbungen werden heutzutage hauptsächlich entweder per E-Mail oder direkt als Online-Bewerbung abgeschickt. Was für einen Eindruck macht es da auf die Personalverantwortlichen, wenn keine angehängten Dateien in der E-Mail verschickt werden, sondern lediglich eine kurze Einleitung mit einem darauffolgenden Link?

Die eigene Bewerbungshomepage

Ein Trend, der sich immer weiter verbreitet, ist das Erstellen einer eigenen Homepage, bei der man sich so umfangreich wie möglich vorstellt. Internetseiten wie www.ostendis.ch haben sich darauf spezialisiert, Absolventen und Berufsanfängern bei der Erstellung solch einer Seite unter die Arme zu greifen. So müssen die Personaler eines Unternehmens nicht mit so viel Papier hantieren und bekommen trotzdem eine übersichtliche und umfangreiche Information über die Qualifikationen eines Bewerbers.

Viele schwierige Fragen muss man sich mit dieser Art der Bewerbung nun nicht mehr stellen. Oftmals war man unsicher, ob dieses oder jenes noch als Information in die Bewerbung mit einfließen sollte oder ob sie zu viel wertvollen Platz wegnimmt. Bei einer Bewerbungshomepage kann man ganz einfach eine neue Seite erstellen, in der man nun die zusätzlichen Informationen einfügt, die zeigen sollen, wie viel man in seinem Leben bereits geleistet hat, die aber nur indirekt etwas mit dem Beruf zu tun haben, auf den man sich bewirbt.

Checkliste

Ist die Bewerbungshomepage erstellt, sollte man folgende Punkte noch einmal durchgehen, bevor man sie an das Unternehmen abschickt, in welchem man womöglich seine berufliche Zukunft verbringen wird.

  • Bietet meine Homepage einen zusätzlichen Mehrwert im Vergleich zu einer gewöhnlichen, per Post versendbaren Bewerbung?
  • Ist die Seite wirklich funktionstüchtig und jederzeit erreichbar?
  • Ist meine Homepage übersichtlich und sachlich gestaltet?
  • Könnten die Ladezeiten zu viel Zeit in Anspruch nehmen, da man zu viele „Spielereien“ in die Seite integriert hat?
  • Sind alle Dateien zum Download verfügbar, um sie dem Personal für die eigenen Akten zur Verfügung zu stellen?

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