Blutfleck entfernen: So lassen sich eingetrocknete Blutflecken aus Kleidungssstücken entfernen

Blutflecken gehören zu den hartnäckigsten Flecken auf Kleidungsstücken. Ist der Blutfleck noch frisch, lässt er sich rasch mit kaltem(!) Wasser auswaschen. Niemals warmes oder heisses Wasser verwenden, da dadurch das Eiweiß im Blut gerinnt und das Entfernen noch schwieriger macht. Mit folgenden Tricks klappt’s trotzdem.

Bei bereits eingetrockneten Blutflecken legen Sie das Kleidungssstück zunächst in kaltes(!) Wasser, entnehmen es wieder, und drücken es aus. Danach hilft meist einer der folgenden Tricks:

Backpulver gegen Blutflecken

Bestreuen Sie den Blutfleck mit Backpulver, und lassen Sie es etwa zwei Stunden einwirken. Das Backpulver wirkt wie ein Bindemittel, dass das Blut regelrecht aufsaugt. Nach etwa zwei Stunden können Sie das Backpulver abfegen oder absaugen – und vom Blutfleck ist nichts mehr zu sehen. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, wiederholen Sie die ganze Prozedur ein weiteres Mal wiederholen.

Seife gegen Blutflecken

Schmieren Sie den Blutfleck mit Seife (z.B. Kernseife) ein, und legen Sie das Kleidungsstück zwei Stunden in kaltes Salzwasser. Danach waschen Sie das Kleidungsstück gründlich mit klarem Wasser aus.

Aspirin gegen Blutflecken

Aspirin vertreibt nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch Blutflecken. Und zwar so: Lösen Sie eine Aspirin-Tablette (oder ASS) in kaltem Wasser auf, und legen Sie das Kleidungsstück mindestens zwei Stunden in das Aspirin-Wasser.

Sobald der Fleck entfernt ist, sollte das Kleidungsstück wie gewohnt in der Waschmaschine gewaschen werden, um die letzten Reste von Backpulver, Seife oder Aspirin zu entfernen.

Bleiben trotz der Maßnahmen braune Flecken übrig (das ist übrigens Eisenoxid), die Stelle mit etwas Salzsäure beträufeln. Dadurch wird aus dem eigentlich wasserunlöslichen Eisenoxid das wasserlösliche Eisenchlorid, das sich normal auswaschen lässt.

4 Comments

  1. Nils 31. Juli 2012
  2. Katrin 14. November 2011
  3. Fleckenzwerg 29. März 2011
  4. Andreas 4. Februar 2011

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