Computer-ABC: Die wichtigsten Fachbegriffe rund um den PC erklärt

Abgesicherter Modus

Spezieller Modus von Windows, bei dem nur die wichtigsten Bestandteile geladen werden. Mit dieser „Notversion“ lassen sich Fehler einfacher finden und beseitigen.

Active-X-Steuerelemente

Active-X ist ein Programmierwerkzeug von Microsoft, das vor allem beim Programmieren von Internetseiten zum Einsatz kommt. Über Active-X lassen sich dynamische Inhalte wie Kalender kleine Spiele realisieren. Auch die Aktualisierungsfunktion von Windows (Windows Update) nutzt Active-X, um zu ermitteln, welche Aktualisierungen bereits auf Ihrem Computer installiert sind und welche fehlen.

Administratorrechte

Der Administrator ist der Verwalter eines Computers. Er hat sämtliche Rechte auf dem PC, kann, kann alle Daten ändern oder löschen und Einstellungen vornehmen. In der Regel ist Administrator, wer Windows auf dem Computer eingerichtet hat.

Bildwiederholfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft ein Bild pro Sekunde auf dem Bildschirm erzeugt wird. Für ein flimmerfreies Arbeiten muss das Bild bei Flachbildschirmen mindestens 60 Mal, bei alten Röhrenmonitoren mindestens 80 Mal pro Sekunde angezeigt werden. Die Frequenz wird in Hertz angegeben, etwa 60 Hertz oder 80 Hertz.

BIOS

Das BIOS (engl.: Basic Input Output System , zu deutsch: Basis-Ein-/Ausgabesystem) ist ein Programm auf der Hauptplatine des Computers. Es wird bei jedem Start des Computers ausgeführt und testet den Rechner auf Funktionstüchtigkeit. Danach erst wird das Betriebssystem Windows gestartet.

Bluetooth

Bluetooth (gesprochen: Bluutuus mit einem gelispeltem ’s‘, das eher wie ein ‚f‘ klingt) ist eine Funktechnik, mit der zum Beispiel Mobiltelefone und tragbare Rechner Daten austauschen können. Aber auch einige kabellose Tastaturen, Mäuse und Sprechgarnituren funken mit dieser Technik. Die Reichweite beträgt rund zehn Meter.

DSL

DSL ist ein weit verbreiteter Standard für Internetzugänge und steht für „Digital Subscriber Line“ (auf Deutsch: „digitale Teilnehmer-Anschlussleitung“). DSL 1000 ist bis zu 16-mal und DSL 16000 bis zu 250-mal schneller als herkömmliche Technik per Modem oder ISDN. Die Datenübertragung läuft zwar übers Telefonkabel, aber das Telefon lässt sich parallel nutzen. Den Zugang zum Internet stellt ein DSL-Router (siehe ->Router) zur Verfügung.

IP-Adresse

Jeder Computer im Internet oder im lokalen Netzwerk hat eine eindeutige Adresse, damit er identifiziert und gefunden werden kann. Die IP-Adresse (Internet Protokoll-Adresse) besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch einen Punkt getrennt sind, etwa 179.210.6.88.

ISO-Datei

ISO ist ein spezielles Format für CDs und DVDs. Komplette CDs und DVDs wie die ComputerBILD Notfall-CD wird im Internet als sogenannte ISO-Datei zum Herunterladen angeboten. In der ISO-Datei steckt eine Kopie der Original-CD bzw. -DVD in Dateiform. Mit einem Brennprogramm oder der ISO-Brennfunktion von Windows können Sie daraus wieder eine echte CD/DVD machen.

Kalibrierung

Beim Kalibrieren werden Geräte wie Drucker wieder neu ausgerichtet. Mit der Zeit können zum Beispiel die Druckköpfe um Bruchteile von Millimetern verrutschen. Das kann zu falschen Farben oder Streifen auf dem Ausdruck führen. Mit einer Kalibrierung wird das Problem beseitigt. Die Druckköpfe werden neu ausgerichtet, so dass wieder fehlerfrei gedruckt werden kann.

Pixel

Bei Flachbildschirmen besteht das Monitorbild aus über einer Million winziger Bildpunkte, in der Fachsprache Pixel genannt.

PS2-Anschluss

Einige Mäuse und Tastaturen verwenden zum Verbinden mit dem Computer einen älteren PS2-Anschluss. Mäuse sind dabei mit einem grünen, Tastaturen mit einem lilafarbenen, runden PS-Stecker versehen.

Router

Ein Router (gesprochen: Ruter) verbindet mehrere Computer zu einem Netzwerk. Viele Router haben ein ->DSL-Modem eingebaut, mit dem sie eine Verbindung zum Internet aufbauen. WLAN-Router verbinden Computer, Drucker und andere ->WLAN-fähige Geräte per Funk miteinander und mit dem Internet.

Systemdateien

Systemdateien sind alle Dateien, die das Betriebsprogramm Windows für das reibungslose Funktionieren des Computers benötigt. Sollte eine der Systemdateien versehentlich gelöscht oder beschädigt werden, funktioniert Windows nicht mehr ordnungsgemäß.

Treiber

Der Treiber ist praktisch der Dolmetscher zwischen Geräten wie Druckern und Grafikkarten und dem Computer. Der Treiber übersetzt die Befehle des Computers in die „Sprache“ des jeweiligen Geräts.

USB-Port

Der USB-Anschluss (engl.: Universal Serial Bus, Universeller Anschluss) ist ein Anschluss für die schnelle Datenübertragung. Über den USB-Anschluss können Geräte wie Drucker, Scanner, Tastaturen, Mäuse, Digitalkameras oder externe Festplatten angeschlossen werden.

USB-Hub

Ein USB-Hub ist ein Verteiler für USB-Anschlüsse. Mit einem USB-Hub lässt sich der Computer um weitere USB-Anschlüsse erweitern.

Virtualisierungsprogramm

Mit Virtualisierungsprogrammen lassen sich komplette Rechner simulieren. Ein virtueller Rechner läuft nicht auf einem echten PC, sondern innerhalb eines Virtualisierungsprogramms. Dem simulierten Rechner wird ein echter PC vorgegaukelt.

WLAN

Die Abkürzung steht für „Wireless Local Area Network“, zu deutsch: kabelloses Funknetzwerk. Die Netzwerkdaten werden nicht durch ein Netzwerkkabel, sondern mittels Funkwellen durch die Luft übertragen. In der Fachsprache wird das WLAN-Funknetzwerk auch als WiFi-Netzwerk bezeichnet.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.