Darauf sollten Sie bei Hundefutter achten, um Ihren Vierbeiner gesund zu halten

Auf dem Markt werden unzählbar viele Sorten an Tierfutter angeboten, von führenden Markenherstellern, von No-Name-Herstellern, in verschiedenen Preisklassen und mit unterschiedlichen Kennzeichnungen für Welpen bis hin zu Senioren. Doch was sollte das Ausschlaggebende sein, wenn ein Hundehalter das richtige Futter für seinen Hund sucht?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Bedürfnisse des Tieres zu kennen, um das richtige Hundefutter aussuchen zu können. Denn natürlich hat ein Welpe andere Ansprüche an seine Ernährung als ein ausgewachsenes Tier, und dieses stellt wiederum andere Forderungen an sein Futter als ein Senior. Daher ist auch unterschiedliches Futter für diese verschiedenen Altersstufen erhältlich.

Dann muss der Hundehalter sich natürlich auch fragen, ob sein Tier bestimmte medizinische Ansprüche hat: Verträgt es bestimmte Inhaltsstoffe nicht, hat es Allergien oder etwa einen empfindlichen Magen, fallen viele Futtersorten schon einmal aus. Um dies herauszufinden, ist oftmals auch eine Abklärung beim Tierarzt vonnöten, der daraufhin über besonderes medizinisches Futter aufklären kann.

Ansonsten kann ein Hundehalter sich an ein paar Faustregeln halten, was das richtige Hundefutter angeht: Ob Trocken- oder Nassfutter bevorzugt wird, ist reine Geschmacksfrage – manche Tiere mögen das eine lieber als das andere, was aber für die eigentliche Ernährungsfrage zweitrangig ist. Ansonsten sollte der Hundehalter vor allem auf die Zutatenliste beim Hundefutter schauen. Wichtig ist eine klare Deklaration, die ohne schwammige Begriffe auskommt. Also zum Beispiel keine pauschale Angabe „Fette“, sondern lieber eine genaue Deklaration, um welche Fette es sich handelt. Der Rohproteinanteil sollte nicht zu hoch liegen, maximal bei 28-30 %, bei Welpen eher noch etwas niedriger. Denn die Rohproteine sorgen für Wachstum, Muskulatur und Energie. Bekommt gerade ein junger Hund zu viel davon, kann es sein, dass er schneller wächst, als der Körper es eigentlich verträgt. Probleme mit Gelenken etc. können dann die Folge sein. Des Weiteren sollte der Hundebesitzer darauf achten, dass im Hundefutter weder künstliche Aromastoffe noch künstliche Farbstoffe zugesetzt sind. Diese sind völlig überflüssig und verwirren den natürlichen Geschmackssinn des Tieres.

Abgesehen von diesen Regeln spielt der Hersteller des Hundefutters kaum eine Rolle. Hier kann allein der Geschmack des Tieres oder natürlich auch der Geldbeutel des Tierhalters entscheiden.

Ein Kommentar

  1. ellyn 1. Februar 2013

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.