Dateien sicher übertragen mit WinSCP

Wenn Sie ein Forum, einen Onlineshop oder ein sonstiges Internetangebot betreiben, dann müssen Sie auch immer wieder Daten vom lokalen Rechner auf den Webserver übertragen. Vermutlich nutzen Sie hierfür ein FTP-Programm wie Filezilla. FTP hat als Übertragungsprotokoll jedoch einen entscheidenden Nachteil. Die Daten werden dabei immer im Klartext überspielt.

Bei einem FTP-Programm wie Filezilla können Sie dies relativ einfach ändern. Sie müssen lediglich unter dem Register „Servermanager“ die Einstellung für da Übertragungsprotokoll ändern. Wähle Sie für eine sichere Übertragung das Protokoll „SFTP “ aus. SFTP bedeutet übersetzt Secure File Transfer Protocol, ist also eine sichere Variante um Daten zu übertragen.

Unter Linux ist die Möglichkeit einer sicheren Datenübertragung schon von vorneherein vorhanden. Wählen Sie hierzu im Dateimanager „Datei | Verbinden mit Server“. Um die Daten in verschlüsselter Form zu übertragen, geben Sie die Daten wie folgt ein:

fish://benutzername@ihrserver.de

Das Freeware Programm WinSCP ist auf Window ausgerichtet und ermöglicht ebenfalls eine sichere Übertragung Ihrer Daten auf den Webserver. Sie können die Software kostenlos von der Seite winscp.net herunterladen. Zusätzlich zu den Protokollen FTP und SFTP kann das Programm auch noch mit dem älteren Protokoll SCP umgehen. Dies steht für Secure Copy Protocol.

Positiv an der Software ist neben der deutschen Benutzeroberfläche auch die einfache Bedienung. Auch Anfänger kommen auf Anhieb damit zurecht. Um zusätzliche Funktionen freizuschalten, klicken Sie mit der Maus einfach auf „Expertenmodus“, unten links im Programmfenster. Der Expertenmodus bietet Ihnen beispielsweise die Möglichkeit, einen sogenannten „Tunnel“ einzurichten. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Verbindung, mit der Sie auch die Dienste von einem anderen Rechner direkt ansprechen können. Sie können diese dann so nutzen, als wenn sie auf Ihrem eigenen Rechner installiert wären. Zudem benötigen Sie einen solchen Tunnel auch, um den Webserver „Cherokee“ zu steuern.

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