Der richtige Internetanbieter – eine Entscheidungshilfe

Gegenwärtig gehören DSL-Anschlüsse in deutsche Wohnungen wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher. Fast jeder macht Gebrauch von den Hochgeschwindigkeits- anschlüssen, und es gibt kaum noch Gebiete in Deutschland, in denen DSL nicht verfügbar ist.

Entsprechend undurchsichtig ist der Dschungel an Anbietern, die den Nutzer mit diesem oder jenem unschlagbaren Angebot zu locken versuchen. Der Nutzer seinerseits stellt natürlich bestimmte Ansprüche an den Anbieter. Die Verbindungsrate soll möglichst schnell, die Kosten möglich niedrig und der Service möglichst gut sein. Manchmal ist es gar nicht so einfach, all diese Voraussetzungen unter einen Hut zu bringen.

Statistik: Verfügbarkeit von Breitbandinternet für Haushalte in Deutschland von 2010 bis 2013 | Statista
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Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Der einfachste Weg ist es zunächst, die Preise der Anbieter zu vergleichen. Dafür gibt es im Internet verschiedene Portale, die bei dem Preisvergleich zielgenau unterstützen. So kann man auf dem Portal www.billiger-telefonieren.de mithilfe der eigenen Vorwahl die Preise der verschiedenen Anbieter vergleichen. Gibt man beispielsweise die Vorwahl Berlins (030) ein, erfährt man durch den Preisvergleich, dass die Anbieter Vodafone und 1&1 hier die günstigsten sind.

Neben den Preisen spielen natürlich noch weitere Faktoren eine Rolle. So sollte man abhängig vom eigenen Wohnort unbedingt die Verfügbarkeit des Angebotes prüfen. Zudem sollte sich der Nutzer bewusst sein, welche Ansprüche er an seine DSL-Verbindung hat. Diesbezüglich gibt es eine Faustregel, die jeder Nutzer als Rat heranziehen kann:

Verbraucher, die ihren DSL-Anschluss vornehmlich nutzen, um zu surfen und E-Mails zu schreiben, benötigen keine höhere Downloadrate als 1000 oder 2000 Kilobit pro Sekunde. Verbraucher jedoch, die häufiger größere Datenmengen herunterladen, benötigen einen Internetanschluss, der 6000 Kilobits pro Sekunde oder mehr hergibt. Für Verbraucher, die ihren Internetzugang vor allem für Spiele nutzen, gilt ebenfalls eine Mindestdownloadrate von 6000 Kilobit pro Sekunde. Besonders dann jedoch, wenn viele Nutzer gleichzeitig Gebrauch vom Internet machen, möglicherweise sogar von Online-Spielen und Videos, ist eine schnellere Übertragungsrate vonnöten, um ruckelfreies Internet genießen zu können. So sollten zum Beispiel WGs auf eine Verbindung mit 16000 Kilobit pro Sekunde zurückgreifen.

Ein Tipp ist es zudem, darauf zu achten, welche Art von Kabel genutzt werden. Gegenwärtig surft man am besten mit Glasfaser-Kabeln.

Zusammenfassend sollte man also folgende Aspekte berücksichtigen, um die richtige Entscheidung bezüglich des Internetanbieters zu treffen:

  • Welche Ansprüche stellt man an die Übertragungsrate?
  • Wie viele Nutzer machen Gebrauch von dem jeweiligen Anschluss?
  • Welche Kabelart wird genutzt?
  • Zudem sollte man die Preise vergleichen und die Verfügbarkeit ortsspezifisch überprüfen.

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