Der Winterschlaf

Im Winter schläft man – im Gegensatz zur Sommerzeit – häufig mit geschlossenem Fenster. Die Temperaturen draußen sind einfach zu kalt, um sie herein zu lassen. Im Regelfall schläft man bei geschlossenem Fenster gut und die Temperatur im Hause sinkt selbst in kälteren Nächten nicht auf ein unerträgliches Tief, welches einem den Schlaf raubt. Doch viele würden auch bei einer Temperatur, die deutlich unter Null liegt, lieber mit offenem Fenster schlafen, weil sie das Gefühl haben, dass ihnen sonst der Sauerstoff ausgeht.

Für gute Luft sorgen

Ob man bei offenem oder geschlossenem Fenster schläft, ist sicherlich Ermessenssache. Wichtig ist nur, dass man für ausreichend Luftaustausch sorgt. Unverbrauchte Luft darf gerne auch aus anderen Räumen der Wohnung kommen. Voraussetzung ist, dass man nicht in der Wohnung raucht (und natürlich auch nicht im Schlafzimmer) und vor dem Zubettgehen noch gründlich durchlüftet, um die Wohnung zu einem Frischluftspeicher für die Nacht zu machen. In jedem Fall sollte man nachts die Heizung zudrehen. Im Normalfall reicht die Wärme vom Tagesbetrieb aus, um auch in der Nacht die Temperatur im Haus nicht zu tief sinken zu lassen. Auch Thermostate sollten nicht zu hoch eingestellt werde, da sich sonst bereits bei relativ warmer Zimmertemperatur die Heizung einschaltet. Dies trocknet aber die Luft aus und nicht selten wacht man dann am nächsten Tag mit einem trockenen Hals auf und die nächste Erkältung steht bevor. Zu trockene Luft im Schlaf ist, selbst wenn sie warm ist, genauso schädlich wie zu kalte. Selbstverständlich sollte man die Matratze niemals nur so auf den Boden legen, sonder ein Bettgestell benutzen. Die Qualität von Betten gegenüber der Matratze auf dem Boden ist die, dass die Matratze besser durchlüften kann. Dies verhindert die Entwicklung von Schweißgerüchen.

Das Bett wintertauglich machen

Um den Veränderungen von Raumluft und Temperatur über die Jahreszeiten hinweg trotzen zu können, bietet es sich an, neben einer Matratze und einer Decke weitere Utensilien im Schrank zu haben. Statt einem Ganzjahresbett bietet sich für empfindliche Personen an, ein Sommer- und ein Winterbett auf Vorrat zu haben. Häufig können diese auch für extrem tiefe Temperaturen mittels einer Druckknopfleiste zusammengeknöpft werden. Viele Matratzen haben eine Sommer- und eine Winterseite, was man unbedingt ausnützen sollte. Auch sollte man sich eine hochwertige Bettwäsche zum Wohlfühlen zulegen, die zusätzlich für Komfort beim Schlaf sorgt.
Ein weiterer Punkt ist eine Moltonauflage. Diese Baumwollauflagen nehmen Feuchtigkeit gut auf und verhindern, dass während des Schlafes zu viel Schweiß in die Matratze eindringt. Wichtig ist dann allerdings, dass man das Schlafzimmer jeden Morgen nach dem Aufstehen gründlich durchlüftet.

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