Die erste Zigarre: Tipps für den maximalen Genuss

Früher oder später raucht beinahe jeder einmal seine erste Zigarre. Dies geschieht nicht etwa draußen bei Eiseskälte vor der Kneipentür, sondern in einer gemütlichen Atmosphäre. Das Rauchen der Zigarren wird nämlich zelebriert, um auch wirklich den maximalen Genuss zu erleben. Als Laie kann man hierbei einiges falsch machen, weshalb wir wie immer die besten Tipps, Tricks und Kniffe auf Lager haben.

Was wird überhaupt benötigt?

Der Zigarrengenuss – Schritt für Schritt erklärt

Regelmäßige Raucher verknüpfen das Rauchen ihrer favorisierten Zigarren in der Regel mit bestimmten Ritualen. Der Ablauf jener ist dabei stets folgender.

    1. Zuerst nimmt man die Zigarre zur Hand und trennt dann mithilfe eines speziellen Zigarrenschneiders die Kappe ab. Nur mit einem solchen Schneider ist das Kappen der Spitze stilecht, ein Messer oder gar eine Schere sollte man dagegen keinesfalls verwenden. Wer nicht weiß, wo genau er schneiden soll, kann sich bei den meisten Zigarren an einer Markierung orientieren.
    2. Nun wird die Zigarre angezündet. Dafür eignet sich jedoch längst nicht jeder Anzünder, da einige von ihnen den Geschmack der Zigarre verfälschen können. Ungeeignet sind Gas- und Benzinfeuerzeuge sowie Kerzen. Möchte man unbedingt ein Feuerzeug nutzen, so kommt nur ein Modell infrage, das mit Butan betrieben wird. Bei der Benutzung von Streichhölzern sollte man dagegen beachten, dass man sie zuerst ein wenig abbrennen lässt – so verschwindet der lästige Schwefelgeruch. Wahre Profis wählen jedoch keine jener Varianten, sondern verwenden stattdessen spezielle Streichhölzer aus Zedernholz.
    3. Jetzt wird die Spitze der Zigarre an die Flamme gehalten, wobei sie sich noch nicht im Mund befindet. Die Zigarre wird solange gedreht, bis sich an den Seiten der Spitze gleichmäßig Asche gebildet hat.
    4. Nun kann die Zigarre in den Mund genommen werden. Die Zigarre wird jetzt nochmals entzündet, wobei man an der Zigarre zieht und sie gleichzeitig dreht. Dadurch sollte die Cohiba gleichmäßig brennen. Tut sie dies noch immer nicht, so kann man sich behelfen, indem man an die glühende Spitze bläst.
    5. Endlich steht dem Genuss nichts mehr im Wege! Die Zigarre sollte nun langsam geraucht werden, damit das Vergnügen nicht allzu schnell wieder vorüber ist. Zudem ist gerade das langsame Rauchen förderlich gegen Stress und für Entspannung. Am größten ist der Genuss, wenn man ihn mit anderen teilt. Hierbei ist es aber unerheblich, ob man die Zigarre gemeinsam mit Freunden am Lagerfeuer raucht oder ob man sie mit im Beisein geschäftlicher Kontakte genießt.

Bild: © altrendo images/Stockbyte/Thinkstock

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