Die große Landschaft der Mediaplayer

In Zeiten der digitalisierten Medien gibt es heute nur noch wenig Aktivitäten, die nicht auch über den Computer oder das Internet möglich sind. Bücher werden immer häufiger auf eReadern gelesen, Musik wird nicht mehr vom CD-Player, sondern direkt vom MP3-Player auf die kabellose Anlage übertragen und Bilder werden nicht mehr entwickelt, sondern per USB-Stick auf den digitalen Bilderrahmen übertragen.

Neben Musik und Bildern ist auch das Anschauen von Filmen über den Rechner immer beliebter geworden. Während es früher auf den ersten Windows XP Systemen nur den vorinstallierten Player „WMP“ gab (äquivalent dazu: iTunes und QuickTime für iOS Systeme), hat sich der Markt an installierbaren Medien-Plug-ins auf eine äußerst rapide Weise diversifiziert. Jeder Medientechniker oder Informatiker lernte bereits in Grundkursen, wie man solche Programme bauen kann, weshalb innerhalb weniger Monate mehrere hundert Musik- und Filmplayer erschienen, die kostenlos im Internet erhältlich waren; egal ob für Windows oder Mac.

Der Vergleich

Herauskristallisieren konnte sich hierbei das Projekt französischer Studenten, das sich durch einfache Bedienung und eine damals noch unbekannte, scheinbar unbegrenzte technische Reichweite auszeichnete: der VLC Media Player. Dieser ist außerdem im Stande, digital beschädigte Dateien zu reparieren, falls sich diese einmal als unvollständig oder fehlerhaft erweisen sollten.

Doch mittlerweile ist dieses Prinzip nicht mehr einzigartig und einige andere Entwickler haben sich nach dem Beispiel von VLC ihr eigenes Projekt aufgebaut. Das einzige Manko, welches der französische Player besitzt, ist das doch eher triviale Design. Genau hier setzen die Alternativlösungen an und liefern sich einen ausgeglichenen Kampf um die Spitze der Mediaplayer; hier geht es zum Vergleich der Alternativlösungen zum VLC Player.

Da kein großer technischer Unterschied mehr gegeben ist, kann vor allem zwischen den verschiedenen Optiken gewählt werden. Neben der ästhetischen Voraussetzung ist auch von Bedeutung, wie viel Arbeitsspeicher der Prozess des Players in Anspruch nimmt. Größtes Problem vom WMP war, dass er vor allem bei Musik-Einbindungen überdurchschnittlich viel MB RAM-Ressourcen nutzte, was oft zur Verlangsamung des Computers führte. Dies ist bei den neueren Playern nicht mehr der Fall, da sie auf einer viel einfacheren Programmgrundlage (Codes) basieren, und daher nicht so viele Informationen verarbeiten müssen.

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