Die Qual der Wahl: Entscheidungen treffen

Nie zu vor konnte der Mensch so viel und so frei entscheiden wie heute: Als Architekten unserer eigenen Welt stehen uns sämtliche Tore und Wege offen, die früher mit gesellschaftlichen Hürden geebnet waren. So schön diese Entscheidungsfreiheit ist, so lästig kann sie teilweise werden. Denn zu entscheiden, welcher dieser Wege der richtige für uns ist, entpuppt sich oft als größte Hürde von allen.

Unser Leben ist gespickt mit unterschiedlichsten Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen. Manche davon sind sehr einfach und eine Frage der aktuellen Tagesstimmung: Brötchen oder Müsli? Kaffee oder Tee? Süß oder salzig? Alltägliche Fragen, die wir oftmals in Sekundenschnelle abhandeln. Andere Entscheidungen gehen jedoch sehr viel tiefer und beschäftigen uns nachhaltig – und das teils über Jahre hinweg. Speziell „Entweder-oder“-Fragen zwischen akademischen und beruflichen Perspektiven oder auch Entscheidungen über emotionale Belange können den Verlauf unseres Lebens auf lange Zeit vorformen. Hinter jede Lebensfrage schlummert heute so auch die Angst vor der falschen Entscheidung und einem daraus resultierenden „falschen Leben“.

Im Gegensatz zur Generation unserer Großeltern, die noch traditionellen Vorgaben folgten, blickt die Generation Y heute auf eine kaum zu überblickende Vielfalt an Entscheidungsmöglichkeiten und findet sich zuweilen verloren auf dem Irrweg der Möglichkeiten wieder. Wie kann man trotz all dieser Möglichkeiten überhaupt eine Wahl treffen? Wir zeigen einige Tipps, die ein schnelles Entscheiden unterstützen können.

Ich sag Entweder, du sagst Oder…

  • Entstressen: Dass Stress unseren Entscheidungsprozess hemmt, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Zu Stress gehört dabei vor allem Zeitdruck. In einer zeitlich stark begrenzten Situation prasseln die verschiedenen Lösungswege in einer nicht geordneten Fülle auf uns ein. Eine sichere und emotional gefestigte Entscheidung fällt dann oft schwer. Hier hilft es, sich frühzeitig mit der Entscheidung auseinanderzusetzen und den Gedanken daran nicht aufzuschieben.
  • Druck abbauen: Neben dem Zeitdruck stellt auch der Druck durch Erwartungen von Familie und Freunden sowie der unseres eigenen Ehrgeizes einen Stressfaktor dar. Im Gegensatz zum Zeitdruck kommt hier meist noch eine emotionale Komponente hinzu, die den Entscheidungsprozess erschwert. Bei der Studienwahl oder dem beruflichen Werdegang fühlen wir zum Beispiel trotz gesellschaftlicher Freiheit oft immer noch Druck von familiären Erwartungen, der uns hemmt. In solchen Situationen sollte man einen klaren Kopf bewahren und versuchen, die Einflüsse von Außen abzuschirmen, so der Hirnforscher Gerhard Roth im Focus-Interview. Frei von der Frage, was andere zufrieden stellt, gelangt man schließlich schneller zum Entscheidungs-Ziel.
  • Kosmischen Rat suchen: Manchmal steht man trotz klarem Kopf und perfektem Zeitmanagement immer noch planlos vor einer anstehenden Entscheidung. In einem solchen Fall nützt schließlich ein Rat von Außen. Dieser muss jedoch nicht zwangsweise aus dem direkten Umfeld kommen – manchmal erweist sich auch eine geschulte Meinung sowie der Blick in die Zukunft als hilfreich. Eine breite Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten, in die eigene Zukunft zu blicken und dabei kosmische Unterstützung durch geschulte Berater zu erhalten, findet man online auf dem Portal Tarot.de.

Wichtig für jeden Entscheidungsprozess ist letztlich das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl. Lassen Sie sich nicht von schon eingeschlagenen Wegen festnageln. Die Zukunft ist nicht in Stein gemeißelt und kann jederzeit neu geschrieben werden.

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