Ping-Pong-Verfahren: Per Ping-Befehl die Verbindung zu anderen Rechnern und Servern testen

Mittlerweile ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, dass PC, Laptop, Drucker und sonstige Geräte per Netzwerk untereinander und auch mit dem Internet verbunden sind. Dadurch ergeben sich viele praktische Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten. Ärgerlich wird es nur, wenn die Verbindung mal nicht so funktioniert wie sie soll. Dann ist guter Rat teuer, denn Netzwerke sind sehr komplex und Fehler können an den unterschiedlichsten Stellen auftreten. Wer keinen Netzwerk-Experten zur Hilfe hat und sich selbst auf die Fehlersuche machen muss, dem kann ein kleines Hilfsprogramm mit dem Namen „Ping“, das auf jedem Windows-Rechner vorhanden ist, wertvolle Dienste leisten. Hier eine kurze Anleitung, wie Sie das Programm aufrufen und was damit bei der Fehleranalyse alles möglich ist.

Auf ein Ping folgt ein Pong. Normalerweise

Das Programm „Ping“ ist ein Kommandozeilen Tool und muss von der Windows Eingabeaufforderung aus aufgerufen werden. Am schnellsten gelangen Sie zum Ziel, wenn Sie die Taste [Windows-Taste][R] drücken und anschließend den Befehl

cmd

eingeben. Nun öffnet sich die Windows Eingabeaufforderung. Geben Sie anschließend den Befehl

ping

in Kombination mit der Adresse des Rechners oder Servers, die Sie prüfen möchten ein. Also zum Beispiel:

ping www.tipps-tricks-kniffe.de

oder

ping fritz.box

Das Programm sendet nun kleine Datenpakete an die angegebene Adresse und wartet auf die Rücksendung der Daten, den sogenannten Pong. Ist der Rechner erreichbar, wird Ihnen die IP Adresse des Rechners sowie die Zeit angezeigt, die die Pakete unterwegs waren. Gehen Pakete verloren oder antwortet der Gegenüber gar nicht, bekommen Sie auch dies angezeigt. Mit diesem Ergebnis können Sie schon mal feststellen, ob der Rechner gar nicht, teilweise oder nur sehr langsam erreichbar ist. Über verschiedenen Optionen können Sie den Test noch verfeinern. Geben Sie zum Beispiel ein:

ping www.tipps-tricks-kniffe.de -n 100 -l 1000

Jetzt werden 100 Datenpakete mit einer Größe von 1000 Byte gesendet. Das Ergebnis nach dem Testdurchlauf zeigt Ihnen, ob alle Pakete angekommen sind und wie die Antwortzeit variiert. So können Sie sehr schnell herausfinden, wenn es sporadische Probleme oder zu lange Antwortzeiten gibt.

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