Die Welt der Zigarren

Wer kennt sie nicht: die gute alte Zigarre, die nicht wie die Zigarette quer durch alle Bevölkerungsschichten konsumiert wird, sondern vielmehr als eine Art Besonderheit und somit als Luxusgut geahndet wird. Sie war oft genug in etlichen Filmklassikern zu sehen und gab den Hauptprotagonisten stets einen eigenen Charakter.

Oftmals werden mit dem Rauchen von Zigarren ältere, konservative und gut situierte Herren in Verbindung gebracht, was sich wiederum in den letzten Jahren zunehmend verändert hat. So kommen immer mehr jüngere Leute nach und nach auf den Geschmack und gönnen sich nicht selten am Abend zu einem guten Glas Whisky eine echte kubanische Montecristo oder eine traditionelle Partagas.

Hinsichtlich der exakten Herkunft der Zigarren sind sich jedoch die meisten Menschen unsicher. Der Großteil geht jedoch davon aus, dass in Südamerika schon seit Jahrtausenden Tabak in Tabakstreifen und anderen Formen geraucht wurde. Verfolgt man die Geschichte des Tabaks weiter, wird man immer wieder auf den Namen Christoph Columbus stoßen, der als erster Europäer im 15./16. Jahrhundert auf Kuba mit Tabak in Kontakt kam. Die Länder Baden und Preußen konzertierten sich im 19. Jahrhundert auf die Herstellung und so wurden Zigarren schließlich auch in unserem Lande populär und erfreuten sich zunehmender Beliebtheit.

Qualitätsmerkmale einer Zigarre

Gute von schlechten Zigarren zu unterscheiden ist für unerfahrene Zigarrenraucher oftmals sehr schwer, da ihnen einfach die Raucherfahrung fehlt und die Unterschiede in der Regel demnach nicht auszumachen sind. Ferner gestaltet es sich als recht schwierig, eine wirklich gute und originale Zigarre zu erhalten, da man diese lediglich in gut sortierten Fachgeschäften erhält, die eher knapp gesät sind. Einen Anbieter originaler kubanischer, peruanischer oder aber auch nicaraguanischer Zigarren findet man hier.

Als ein Qualitätsmerkmal wird fälschlicherweise des Öfteren die Asche genannt, deren Farbe und Konsistenz Aufschluss geben soll. Jedoch bestimmt diese lediglich den Abbrand, sprich wurde die Zigarre schnell oder langsam geraucht. Als ein verlässliches Qualitätsmerkmal gelten hingegen die Adern einer Zigarre. Weist diese viele Adern auf, sollte man die Finger davon lassen, sofern man wirklich auf gute Qualität aus ist. Der Grund liegt darin, dass die Venen kein Aroma enthalten und reiner Nikotin-Lieferant sind. Ebenso sind Risse im Deckblatt entscheidend, da diese für eine Schwächung des Aromas sorgen. Als letzter Anhaltspunkt kann die Dichte der Zigarre zu Rate gezogen werden. Drückt man auf diese und sie ist zu hart, sind die Tabakblätter zu eng zusammengelegt. Ist sie zu weich, ist das Gegenteil der Fall und der Tabak brennt zu heiß, was den Geschmack im Mund verfälscht.

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