Digitale Musik, was ist das eigentlich?

Der Erfolg der digitalen Musik ist nicht mehr aufzuhalten. Laut der Brennerstudie 2007, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Deutschen Phonoverbände erstellt hat, sind auf deutschen PCs, MP3-Playern und Handys rund 16,6 Milliarden Musikdateien gespeichert – rund doppelt so viele wie noch im Vorjahr. Tendenz weiter steigend. Klassische Tonträger wie die Audio-CD werden in Zukunft immer weiter in den Hintergrund gedrängt – und vermutlich irgendwann nur noch ein Nischendasein fristen wie die Schallplatte oder Audiokassette.

Digitale Musik, was ist das eigentlich?

Wenn von digitaler Musik gesprochen wird, ist das Aufzeichnungsverfahren gemeint. Lange Zeit gab es Musik nur in Form von Schallplatten oder Musik-kassetten. Hier ist die Musik in analoger Form gespeichert. Bei der Schallplatte sind die Toninformationen in Rillen auf der Vinylscheibe gespeichert. Die Kassette speichert Musik auf einem magnetisierten Tonband.

Digitale Aufzeichnungsverfahren gehen einen anderen Weg. Die Musik wird dabei in digitalisiert, sprich: in computerlesbare Daten umgewandelt. Das geht ganz einfach: Das Mikrofon wandelt den Schall in elektrischen Strom um. Die elektrischen Signale werden anschließend als digitaler, binärer Zahlencode gespeichert. Der Binärcode ähnelt dem Morsecode (Punkt und Strich) und besteht nur aus den beiden Ziffern 0 und 1. Durch Kombinationen der beiden Ziffern lässt sich jede Art von Musik in digitaler Form (digit = englisch für Ziffer) darstellen. Je nach Musikstück kann dieser binäre Zahlencode sehr lang werden. Auf einer Audio-CD sind es knapp 6 Milliarden Ziffern. 

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