Eigene Homepage: Vor- und Nachteile der eigenen Homepage

Jeder kann heute im Web mit einer eigenen Homepage vertreten sein. Technisch ist das kein Problem. Sie entscheiden selbst, was auf der eigenen Internetseite zu sehen ist. Ob Sie nur eine kleine elektronische Visitenkarte zeigen, Ihre Familie und Ihre Hobbys vorstellen, Vereinsmitteilungen veröffentlichen oder Ihre Rezeptsammlung verraten möchten – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Umfang gibt es verschiedene Möglichkeiten, im Web selbst präsent zu sein.

Vor- und Nachteile der eigenen Homepage

Die Homepage gilt als „Königsklasse“ einer eigenen Internetpräsenz. Der Grund ist einfach: Mit einer „echten“ eigenen Homepage haben Sie den größten Gestaltungsspielraum beim Design, dem Inhalt und den Funktionen auf der Webseite. Hier sind Sie der Regisseur und bestimmen, was in welcher Form auf Ihrer Seite zu sehen ist. So eine eigene Homepage lässt sich beispielsweise problemlos um Funktionen wie Newsletter oder kleine Spiele erweitern – das ist bei Blogs oder Wikis meist nicht möglich.

So viel Komfort hat aber auch seine Schattenseiten. Größter Knackpunt: Die Einrichtung und Pflege einer eigenen Homepage bereitet viel Arbeit. Sie beginnen mit einem „leeren Blatt“ Papier und müssen sich um fast alles selbst kümmern. Für Seitenaufbau, Navigation und Verlinkung sind Sie selbst verantwortlich.

Es ist wie bei einem Fertighaus und einem Designerhaus: Das Fertighaus (Blog) wird schlüsselfertig übergeben, inklusive aller Komfortfunktionen wie Inhaltsverzeichnis, Suchfunktion und automatischer Verlinkung der Blogbeiträge. Sie können sofort „einziehen“ und müssen das Haus nur noch mit Möbeln (Blogbeiträgen) füllen.

Das Designerhaus (die eigene Homepage) ist zwar individuell, dafür starten Sie fast bei Null. Es gibt nur eine Bodenplatte (Webspeicherplatz). Um den Rest, die Fassade (das Seitenlayout), die Aufteilung der Räume (Kategorien) und sogar die Treppen ins Obergeschoss (Verlinkung der Artikel) müssen Sie selbst sorgen. Es dauert wesentlich länger, bis Sie einziehen und Ihre ersten Artikel veröffentlichen können.

Daher unser Rat: Wenn Sie nur wenig Zeit haben und sich nicht um Selbstverständlichkeiten wie Design, Inhaltsverzeichnisse oder Verlinkungen kümmern möchten, greifen Sie besser zu Blogs oder Wikis. Gehören Sie aber zu den experimentierfreudigen Internetnutzern, die gerne eigene Ideen umsetzen und auf Individualität setzen, ist die eigene Homepage ideal. 

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