Ein Heimnetzwerk einrichten

Wer mehrere Computer Zuhause stehen hat, wird früher oder später höchstwahrscheinlich den Wunsch haben, ein Heimnetzwerk einzurichten, damit alle Computer auf das Internet und Peripheriegeräte zugreifen können. Bei der Einrichtung eines Heimnetzwerkes kommt es auf die Hardware und die Einrichtung des Betriebssystems an. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Heimnetzwerk zu verwenden.

Vorteile eines Heimnetzwerkes

Jeder, der mehrere Computer Zuhause hat, die möglicherweise auch in mehreren Räumen verteilt sind, hat wahrscheinlich den Wunsch, diese zu vernetzen. Das Vernetzen der Computer hat auch einige Vorteile: Durch die Vernetzung der Computer ist es möglich, auf Daten zuzugreifen, die sich auf einem anderen Computer befinden. Ein Computer mit größerer Festplatte kann in diesem Fall als Server dienen. Auch die Einrichtung eines NAS-Servers ist mit einem Heimnetzwerk möglich. Weitere Vorteile eines Heimnetzwerkes sind, dass Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner von allen vernetzten Computern genutzt werden können. Ebenfalls kann das Internet von allen vernetzten Computern genutzt werden. Es wird allerdings langsamer, wenn mehrere Computer auf eine Internetleitung zugreifen. Daher empfiehlt sich ein schneller Internetzugang mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 16 Mbit.

Hardware bei der Einrichtung eines Netzwerks

Die benötigte Hardware bei einem Heimnetzwerk variiert je nach Anzahl der Computer. Sind wenige Computer in einem Heimnetzwerk zu vernetzen, reicht ein gewöhnlicher DSL-Router aus. Die meisten Haushalte verwenden ohnehin einen vom Internetprovider gestellten DSL-Router, um ins Internet zu gelangen.

Mit den meisten DSL-Routern kann ein Heimnetzwerk aufgebaut werden: DSL-Router verfügen üblicherweise über 4 bis 5 Lan-Ports, bei denen Computer angeschlossen werden können. Diese sind im Normalfall auch entsprechend mit PC 1, PC 2 usw. gekennzeichnet. Mit Lan-Kabeln werden die Computer dann an den entsprechenden Anschlüssen des Routers angeschlossen. Beachtenswert ist hierbei, dass die Länge der Kabel stimmen muss, damit man die Computer anschließen kann. Wenn der DSL-Router über zu wenig Anschlüsse verfügt, als Computer im Haushalt vorhanden sind, können durch einen Switch weitere Anschlüsse geschaffen werden. Die Computer werden dann an den Switch angeschlossen und der Switch wird mit einem Lan-Kabel an den DSL-Router angeschlossen.

Wer sein Notebook oder Tablet ins Netzwerk einbinden möchte oder seine stationären Computer drahtlos vernetzen möchte, benötigt einen Router mit Wlan. Viele heutige Router haben neben den klassischen Anschlüssen auch eine Wlan-Antenne. Dadurch können sowohl Notebooks und Tablets, als auch Computer mit Wlan-Fähigkeit ins Netzwerk eingebunden werden. Ein Wlan-Router kann auch drahtlos auf das Internet zugreifen.

Das Betriebssystem auf das Netzwerk vorbereiten

Bei einem normalen Heimnetzwerk ist es empfehlenswert, die Computer als Arbeitsgruppe zu konfigurieren, dadurch geht jeder Computer mit seinem eigenen Desktop ins Netzwerk. Ein Domänensystem ist nicht zu empfehlen, da es aufwendig in der Einrichtung und Zuhause wenig sinnvoll ist. Die Einrichtung der Computer als Arbeitsgruppe ist heutzutage nicht besonders schwer. Wlan-Geräte werden dabei auch automatisch erkannt und können fast ohne die Einstellungen ändern zu müssen, ins Netzwerk eingebunden werden.

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