Ernährungsportalen geht es oft nur noch um’s Geld

Gute Ernährungsportale sollten Auskunft erteilen über Fragen wie „Welche Nahrung ist für mein Baby am gesündesten?“, „Welche Ernährung ist bei Krebs am besten?“ oder „Mit welcher Diät komme ich zu meinem Wunschgewicht?“ Heutzutage lässt sich ein eindeutiger Trend dahingehend verfolgen, dass sich immer mehr Menschen online auf die Suche nach genau solchen Informationen begeben. Aber Achtung: Nicht alle Ernährungsportale halten, was sie versprechen. Viele von ihnen geben vor, Sie individuell beraten, informieren und unterstützen möchten, währenddessen Sie in Wahrheit nur auf Verkäufe und hohe Einnahmen abzielen…. von objektiver Beratung keine Spur.

Geldgierige Ernährungsportale erkennen

Auf dubiose Ernährungsportale und deren Methoden macht die Verbraucherzentrale Hamburg auf der Seite www.vzhh.de/ernaehrung/308714/verkauf-statt-aufklaerung.aspx aufmerksam. Das Fazit der Verbraucherzentrale: Wenn Sie online auf Ernährungsportale treffen, die mit Begriffen wie „Hilfe“, „Forum“, „Ratgeber“, sowie „Zentrum der Gesundheit“ treffen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken klingeln. Die meisten der hinter diesen Internetseiten stehenden Menschen sind von der Motivation getrieben, möglichst viele Einnahmen zu erzielen und ihr Image aufzubauen. Unseriöse Ernährungsportale zeichnen sich des Weiteren dadurch aus, dass Sie auf den ersten Blick überhaupt nicht erkennen können, wer die Angebote eigentlich vertreibt. So sind entweder erst gar keine Informationen über das anbietende Unternehmen auffindbar oder aber es wird mit Namen erfolgreicher PR-Agenturen oder Hilfsvereinen geworben. Zahlreiche Ernährungsportale zeichnen sich durch eine zu hohe Motivation, Produkte zu verkaufen, aus. Erkennen lässt sich dies an zahlreichen von Redaktionen verfassten Artikeln, die einen direkten Link zum Verkaufsprodukt enthalten. Als Beispiele seien an dieser Stelle die Ernährungsportale rund-ums-baby.de sowie das Forum „Ernährung von Babys und Kleinkindern“ erwähnt. Auch die Tatsache, dass viele Ernährungsportale auf E-Mails keine Antworten geben, spricht dafür, dass bei diesen Webseiten nicht vordergründig die Informationsvermittlung und Beratung von Menschen im Fokus stehen, sondern vielmehr der Produktverkauf.

Zweifelhafte Ernährungsportale vermeiden

Um zu erkennen, ob das von Ihnen besuchte Ernährungsportal seriös ist, sollten Sie zunächst nach vorhandenen Informationen über den Anbieter Ausschau halten. Lesen Sie sich hierzu am besten die Startseite durch, um zu erfahren, worum es auf der Webseite geht. Schauen Sie sich aber unbedingt auch das Impressum an und klären Sie die Frage ab, welche Firma für die jeweiligen Angebote verantwortlich ist. Suchen Sie ebenfalls nach Hinweisen über die Finanzierung der Webseite. Gibt es auf der Webseite viele Werbebanner oder Links zu Produkten beziehungsweise zu externen Seiten? Dann haben Sie es höchstwahrscheinlich mit einem Anbieter zu tun, bei dem die Qualität der Neutralität zu wünschen übrig lässt. Achten Sie außerdem darauf, ob der Inhalt der Webseite auf Sie eher wie Werbung wirkt oder ob er eher einen Ratgebercharakter aufweist. Seriöse Ernährungsportale geben nicht nur Auskunft über die Vorteile bestimmter Produkte, sondern informieren Sie auch und vor allem über deren Nachteile.

Ein Kommentar

  1. Jessica 8. Juli 2013

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