Europa-Studie: Deutsche Gamer lieben Browserspiele

Im europaweiten Vergleich werden Browsergames am häufigsten von den Deutschen gespielt, so eine Studie. Die Gründe sind dabei vielfältig und beschränken sich nicht nur auf die technischen Fortschritte.

Kurz erklärt: Die sogenannten Browserspiele sind Spiele, die direkt im Internetbrowser gespielt werden und nicht erst auf dem PC installiert werden müssen – zum Beispiel auf browsergames.de. Vor allem dank der Entwicklung schneller Internetverbindungen und Computern mit genügend Rechenleistung werden die Browsergames immer ausgefeilter und dadurch auch beliebter – allen voran bei den deutschen Gamern.

Eine Studie, die 2012 von der Internet-Marktforschungsfirma Comscore durchgeführt wurde, sieht die Bundesbürger bei der Nutzung von Browserspielen ganz weit vorne. Laut Comscore verbringt in Deutschland jeder Besucher durchschnittlich 2,2 Stunden auf einer Spieleplattform. Damit stehen die Deutschen europaweit an erster Stelle. Zum Vergleich: Den zweiten Platz teilen sich Russland und die Niederlande – hier sind es 1,8 Stunden.

Warum sind Browserspiele so beliebt?

Der Markt der Browserspiele hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und viele Vorteile für die Spieler hervorgebracht: Die Spiele über den Browser benötigen keine aufwändige Installation, da sie im Internetbrowser gespielt werden können. Ein weiterer großer Pluspunkt: Die meisten Games sind kostenfrei. Der Nutzer muss nur dann zahlen, wenn er beispielsweise virtuelle Güter für das Spiel kaufen oder seinen „Spielgeld“-Kontostand mit echtem Geld auffüllen will.

Außerdem stellen die gängigen Spiele-Plattformen eine große Auswahl an Games zur Verfügung, aus denen der Nutzer frei wählen kann – von Farmerama, ein virtuelles Bauernhofgame bis hin zu Drakensang Online, ein Fantasy-Actionspiel. Die Mischung aus komfortabler Bedienung, kostenfreier Nutzung und großer Spielevielfalt haben den Browserspielen ihren rasanten Aufstieg ermöglicht.

Welche Spiele sind am beliebtesten?

Bei Browserspielen sollte man zwischen Flash-Spielen, die meist für Einzelspieler gedacht sind, und Mehrspieler-Games unterscheiden. Die Flash-Spiele dienen meist als kurzweilige Unterhaltung für sogenannte „Casual Player“ – Spieler, die sich nur kurz die Zeit vertreiben wollen. Die Browserspiele für mehrere User sind dagegen etwas langwieriger konzipiert. Die Spieler müssen entweder zusammen oder gegeneinander spielen und dabei vergleichsweise viel Zeit für einen Sieg investieren.

Die kurzfristigen Pausenfüller sind zwar sehr beliebt, die Mehrspieler-Games haben dafür eine treue Fangemeinde und werden intensiver von den Spielern gezockt. Wer mehr über das Spielverhalten der Deutschen erfahren möchte, kann sich beim Gaming-Monitor von Bitkom schlau lesen.

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