Fast wie im echten Stadion: Fußball im eigenen Heimkino gucken

Um Fußballspiele oder Filme zu Hause auf die Leinwand zu bringen braucht man folgende Geräte und Zubehör:

  • einen Videoprojektor
  • einen externen TV-Receiver um die Bilder zu liefern (am besten einen digitalen Kabel- oder Satelliten-Empfänger)
  • eine 5.1-Stereotonanlage für einen guten Sound
  • und eine Leinwand, obwohl das nicht zwingend nötig ist

Basiswissen: Was man über die Videoprojektoren wissen sollte

Die meisten Videoprojektoren arbeiten hauptsächlich mit der DLP- oder LCD-Technik. Die DLP-Geräte haben in der Regel ein helles, kontrastreiches Bild, aber leider auch einen Nachteil: Vor allem bei Hell-Dunkel-Übertragungen kommen die sogenannten Regenbogeneffekte auf. Das ist ein ziemlich störendes Farbblitzen, dafür sind einige Betrachter empfindlicher als die anderen. Es ist also auf jedem Fall ratsam, den DLP-Videoprojektor im Elektronikfachmarkt vorher auszuprobieren, ob der Regenbogeneffekt als sehr störend empfunden wird oder nicht.

Die LCD-Technik und ihre Merkmale

Die LCD-Geräte bieten teilweise geringere Helligkeit des Bildes an, deswegen kann man die Bildfarben nur im Dunkeln als brillant bezeichnen. Dafür aber bekommt man schon bei Geräten unter 1.000 Euro nützliche Komfortfunktionen geliefert, wie beispielsweise Lensshift: Durch ein bewegliches Objektiv wird es möglich, das Bild seitlich oder in der Höhe versetzt zu liefern, ohne irgendwelche Qualitätseinbuße in Kauf nehmen zu müssen. Ist diese Funktion nicht vorhanden, muss man das Gerät mittig und in einer bestimmten Höhe vor der Leinwand positionieren.

Mit einem 3D-Videoprojektor ein Teil des Geschehens werden

Herausragende Bildqualität bekommt man mit den Videoprojektoren der neusten Generation, die auch Bilder im 3D-Modus liefern können. Mit einem hochwertigen 3D-Projektor werden etwaige Bildverzerrungen oder Überlagerungen stark minimiert. Manche Geräte sind sogar in der Lage, 3D Bilder aus 2D-Material zu simulieren – somit lassen sich alte Filmklassiker aus einem ganz neuen Blickwinkel erleben. Dadurch kommen die Zuschauer in die bis dato nicht erreichten Dimensionen des Heimkinos.

Wieso es sich lohnt, in eine Leinwand zu investieren

Guckt man nur gelegentlich TV-Programme mit einem Videoprojektor an, reicht dafür eine weiße Wand, auf der möglichst keine Raufasertapete klebt. Diejenigen, die solche Projektoren jedoch häufiger nutzen, sollten sich unbedingt für den Kauf einer Leinwand entscheiden. Viele Geschäfte geben mittlerweile die Möglichkeit, die Geräte in aller Ruhe zu testen oder ausprobieren an.

Einsteigermodelle schon ab 300 Euro erhältlich

Für relativ wenig Geld kann man schon einen DLP-Projektor für weniger als 300 Euro bekommen. Der besitzt in der Regel ein Bild im 4:3-Bildformat mit einer Auflösung von 800×600 Pixeln. Der Vorteil solcher Schnäppchen liegt vor allem bei dem Preis und vielleicht noch bei der kompakten Bauweise. Der Nachteil: Die meisten Spielfilme und Fußballspiele werden im Breitbildformat ausgestrahlt, also 16:9 und schmaler. Man kann zwar das Bild von 4:3 auf 16:9 umstellen, dabei geht aber Auflösung und allgemeine Bildqualität verloren.

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