Gespeicherte Kennwörter und Zugangsdaten im Browser: Richtig umgehen mit Zugangsdaten

Wenn es um persönliche Daten oder Zugangskennwörter geht, sollten Sie wachsam sein. Das gilt besonders beim Surfen und Mitmachen im Internet. Im Chat, im Forum oder im eigenen Blog sind Benutzernamen, Kennwörter und persönliche Daten wie Name, Adresse oder Alter tabu. Generell sollten Sie niemals intime Daten übers Internet ausplaudern, auch wenn Chatpartner oder Community-Mitglieder danach fragen.

Kritisch: Gespeicherte Passwörter im Browser

Kritisch ist auch das Speichern von Kennwörtern im Browser. Bei der Eingabe eines Kennworts  – etwa für Facebook oder den Webmail-Dienst – bieten Internet Explorer, Firefox und andere Browser die Möglichkeit, das eingegebene Kennwort zu speichern. Eigentlich eine praktische Sache, da beim nächsten Besuch der Webseite die Zugangsdaten nicht erneut eingegeben werden müssen. Die Kehrseite der Medaille: Die Zugangsdaten werden im Computer zwar verschlüsselt gespeichert; mit speziellen Hackerprogrammen ist es aber problemlos möglich, die gespeicherten Passwörter in Klartext anzuzeigen. Ebenfalls kritisch: Falls mehrere Benutzer mit dem Rechner arbeiten – etwa im Büro – können andere Benutzer sich sofort unter ihrem Namen anmelden.

Gespeicherte Kennwörter sind im Rechner keineswegs sicher aufgehoben. Mit Hackerprogrammen werden sie auf Knopfdruck sichtbar.

Passwort-Speicher-Funktion abschalten

Da gespeicherte Kennwörter ein Sicherheitsrisiko darstellen, sollten Sie auf die Möglichkeit, Benutzernamen und Kennwörter im Browser zu speichern. Beantworten Sie die entsprechende Frage des Browsers mit „Nein“.

Um den Internet Explorer und Firefox-Browser so einzustellen, dass sie zukünftig keine Kennwörter mehr speichern und auch alle bisher gemerkten Passwörter „vergessen“, gehen sie folgendermaßen vor:

Internet Exlorer: Im Internet Explorer rufen Sie im Zahnrad-Menü oben rechts den Befehl „Internetoptionen“ auf und wechseln in das Register „Inhalte“. Klicken Sie im Bereich „Autovervollständigen“ auf die Schaltfläche „Einstellungen“, und schalten Sie das Kontrollkästchen „Benutzername und Kennwörter für Formulare“ aus.

Firefox: Im Firefox-Browser wählen Sie den Befehl „Extras | Einstellungen“. Sollte das „Extras“-Menü nicht sichtbar sein, drücken Sie vorher einmal die [Alt]-Taste. Im Einstellungen-Dialogfenster klicken Sie auf „Sicherheit“. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen „Passwörter speichern“ aus. Über die Schaltfläche „Gespeicherte Passwörter“ gelangen Sie zur Liste aller bisher gespeicherten Kennwörter. Diese können Sie hier einzeln oder komplett aus dem Firefox-Speicher entfernen.

Chrome: Beim Chrome-Browser klicken Sie oben rechts auf das Menüsymbol (drei waagerechte Balken) und dann auf „Einstellungen“. Unten auf der Seite klicken Sie auf „Erweiterte Einstellungen anzeigen“. Blättern Sie nach unten, und entfernen Sie die Häkchen bei „Autofill aktivieren, um Webformulare mit nur einem Klick ausfüllen zu können“ sowie „Fragen, ob Passwörter, die ich im Web eingebe, gespeichert werden sollen“. Per Klick auf „Gespeicherte Passwörter verwalten“ können Sie die bislang gespeicherten Kennwörter anzeigen und über die „X“-Schaltfläche aus dem Chrome-Gedächtnis löschen.

Ein Kommentar

  1. kurzer 2. Mai 2013

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