Google Dashboard: Was Google alles über Sie weiß

Von Datenschützern wird Google gerne als Datenkrake bezeichnet, die alle Daten aufsaugt, die Google-Nutzer freiwillig oder unfreiwillig preisgeben. Wer wissen möchte, welche Daten Google bereits von Ihnen kennt und welche davon öffentlich für jedermann sichtbar sind, sollte einen Blick in das persönliche Google Dashboard werfen.

Das weiß Google über Sie

Um herauszufinden, welche Daten Google über Sie gesammelt hat oder welche Daten Sie selbst veröffentlicht haben, rufen Sie die Webseite www.google.com/dashboard auf und melden sich mit Ihrem Google-Konto an.

Im Dashboard sind die Daten aller Google-Dienste zusammengefasst, die Sie derzeit nutzen oder in der Vergangenheit genutzt haben, zum Beispiel

  • Account – Ihr Google-Konto
  • Me on the web – Zum Beispiel Ihre Picasa-Alben
  • Profile – Ihr Google+-Profil
  • AdSense – Ihr Google AdSense-Konto
  • Alerts – Ihre gespeicherten Google-Benachrichtigungen
  • Analytics – Ihr Google-Analytics-Konto
  • Android device – Ihre aktivierten Android-Handys
  • Blocked Sites – Ihre bei der Google-Suche blockierten Webseiten
  • Calendar – Ihr Google-Kalender
  • Chrome Sync – Ihre Google-Chrome-Synchronisierungen
  • Cloud Print – Ihre Cloud-Drucker
  • Contacts – Ihre Google-Kontakte
  • Docs – Ihre Google-Office-Dokumente (Google Text & Tabellen)
  • Google Music – Ihre Google-Musikbibliothek
  • iGoogle – Ihre iGoogle-Startseite mit Gadgets
  • Maps – Ihre gespeicherten Google-Maps
  • News – Ihre Google-News-Einstellungen
  • Picasa Web Albums – Ihre Fotoalben in Google Picasa
  • Reader – Ihre Google-Reader-Abonnements (RSS-Feeds)
  • Talk – Ihre Google-Talk-Kontakte
  • Voice – Ihre Google-Voice-Gespräche
  • Web History – Ihre Suchen und Klicks bei der Google-Suche
  • Webmaster Tools – Ihre in den Webmaster-Tools verwalteten Webseiten
  • YouTube – Ihre YouTube-Videos und Aktivitäten bei YouTube

Noch mehr Google-Daten

Das ist noch nicht alles. Ganz am Ende der Seite können Sie per Klick auf „Show all“ weitere Google-Daten einblenden, die bisher nicht im Google-Dashboard auftauchen, darunter:

  • Ad Manager
  • Google Base
  • AdMob
  • Google Code
  • Google AdWords
  • Google URL Shortener
  • YouTube Promoted Videos

Auf die meisten Daten haben nur Sie selbst Zugriff. Steht neben dem Eintrag jedoch ein Icon mit drei stilisierten blauen Köpfen, kann diese Daten jeder im Netz sehen. Über die Links und Verknüpfungen auf der rechten Seite können Sie Einstellungen ändern und in einige Fällen die gesammelten Daten auch wieder löschen.

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