Handy & Telefon

handy, apple, iphone, android, sms, internet …

Hard- & Software

windows 8, windows 7, xp, office, outlook, tuning …

Heim & Hobby

auto, garten, hobbys, heimwerken, kochen, …

Internet & Medien

google, suchmaschinen, internet, browser, blogs …

Lifestyle & Leben

auto, beauty, wellness, geld, gesundheit, recht …

16.08.2010 Home » Internet & Medien

Google Street View Einspruch/Widerspruch: Formular, Adressen, Ansprechpartner, Musterbriefe und Muster-E-Mails

Googles Straßen-Foto-Dienst “Google Street View” steht in den Startlöchern. Und schlägt hohe Wellen. Datenschützer sind besorgt, dass Google ungefragt Privathäuser und Wohnungen fotografiert und ins Netz stellt. Wer das nicht möchte, kann bei Google Einspruch einlegen und Fotos des eigenen Hauses unkenntlich machen lassen. Wie zeigen, wie es geht.

Damit keine Fotos des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung ins Netz gestellt und mit Google Street View betrachtet werden können, können Sie bei Google Einspruch einlegen. Drei Wege sind möglich:

Einspruch/Widerspruch per Formular

Am einfachsten ist der Weg über das Einspruchsformular von Google Street View. Der Google-Street-View-Einspruch über das Formular ist bis zum 15.10.2010 möglich. Der Widerspruch/Einspruch per Formular funktioniert folgendermaßen:

1. Rufen Sie die Internetseite https://streetview-deutschland.appspot.com/submission auf.

2. Klicken Sie auf “Weiter”.

3. Auf der nächsten Seite geben Sie die Adresse des Gebäudes oder Grundstücks ein, das Ihnen gehört oder das Sie bewohnen und bei Google Street View verpixelt (unkenntlich gemacht) werden soll. Dann klicken Sie auf “Karte aktualisieren”, um die Adresse in der Karte anzuzeigen.

4. Ziehen Sie die roten Markierung mit gedrückter Maustaste mittig auf das Dach Ihres Hauses. Nur so kann Google Streetview genau erkennen, welches Gebäude verpixelt werden soll.

5. Da die Google-Streetview-Autos beim Fotografieren nicht immer die Hausnummern erfassen, geben Sie im unteren Teil des Formulars geben Sie weitere Details zum Gebäude an. Das ist wichtig, damit Ihr Haus genau identifiziert werden kann. Falls Sie das nicht möchte, kreuzen Sie das Kontrollkästchen “Ich möchte keine näheren Angaben zum Gebäude/Grundstück machen” an. Klicken Sie auf “Weiter”.

6. Im letzten Schritt geben Sie in das Einspruch/Widerspruch-Formular Ihre E-Mail-Adresse und Ihren Namen an, und wählen Sie die Option “Brief an die Adresse des unkenntlich zu machenden Gebäudes/Grundstückes schicken”. Füllen Sie das Feld “Sicherheitsabfrage” aus, und schicken Sie den Einspruch/Widerspruch per Klick auf “Einreichen” ab.

Das war’s fast. Um Missbrauch zu vermeiden und damit Unbefugte nicht jedes beliebige Haus angeben können, schickt Google schickt Ihnen per Briefpost einen Verifizierungscode zu. So sieht der Brief zur Verifizierung im Original aus:

Sobald Sie nach einigen Tagen den Brief erhalten, rufen Sie die im Brief angegeben Internetseite auf und geben den Verifizierungscode ein. Der Einspruch/Widerspruch ist damit abgeschlossen – Ihr Haus wird bei Google Street View unkenntlich gemacht.

Einspruch/Widerspruch per E-Mail

Falls Ihnen der Weg über das Einspruch-/Widerspruch-Formular zu kompliziert ist oder das Formular nicht mehr verfügbar ist (weil zum Beispiel die Einspruchsfrist 15.10.2010 verstrichen ist), können Sie den Einspruch auch per E-Mail einreichen. Schreiben Sie eine E-Mail an die Adresse

streetview-deutschland@google.com

Als Mail-Text verwenden Sie folgendes Muster:

———————————–
Sehr geehrte Damen & Herren,

hiermit widerspreche ich der Aufnahme, auf jeden Fall aber der Wiedergabe, von Abbildern meines Hauses in ihrem Dienst Google-Streetview. Betroffen ist die Anschrift [Straße Hausnummer] in [PLZ Ortsname],

Mit freundlichen Grüßen,
Name
———————————–

Einspruch/Widerspruch per Brief

Sie können auch schriftlich per Briefpost gegen eine Veröffentlichung bei Google Street View Einspruch einlegen. Die Postadresse von Google lautet:

Google Germany GmbH
betr.: Street View
ABC-Straße 19
20354 Hamburg

Als Brieftext verwenden Sie zum Beispiel folgenden Mustertext:

———————————–
Widerspruch gegen Veröffentlichungen durch den Internetdienst Google Street View

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich der Speicherung und Veröffentlichung von Abbildungen meines/des von mir bewohnten Hauses durch den Internetdienst Google Street View.

Es handelt sich um das Gebäude/die Liegenschaft:

[Straße Hausnummer]
[PLZ Ortsname]

Diese Daten dürfen nur zur Bearbeitung des Widerspruchs verwendet werden. Einer Nutzung oder Verarbeitung zu anderen Zwecken widerspreche ich ausdrücklich.

Bitte bestätigen Sie den Eingangs und die Berücksichtigung meines Widerspruchs.

Mit freundlichen Grüßen

[Unterschrift]
———————————–

3 Kommentare »

  • DF sagt:

    Ich kann nur jeden eindringlich warnen, die Website streetview-einspruch.de für einen Einspruch gegen Google Street View zu nutzen.

    1. Die Website steht in keinerlei Verbindung mit Google!
    2. Der Betreiber ist eine PRIVATPERSON!
    3. Die Adress-Eingaben werden NICHT VERSCHLÜSSELT!

    Betreiber ist laut Impressum ein Kai Schumacher. Herr Schumacher hatte seine Telefonnummer inzwischen aus dem Impressum gelöscht. Laut zahlreichen Gerichtsurteilen ist dies aber unzulässig und kann abgemahnt werden. Und seriös ist dies auch nicht.

    Seien Sie klug und geben Sie Ihre Adresse im Internet NIEMALS unbekannten Privatpersonen!

  • Tipps sagt:

    Na, ich weiß nicht. Die Seite sieht nicht sehr seriös aus. Und irgendjemandem per Formular meine kompletten Daten zu hinterlassen, um daraus ein popeliges Widerspruchsschreiben zu machen – sehr dubios. Würde ich von abraten. So einen Brief kann doch wohl jeder noch selbst schnell verfassen – zumal der Mustertext nur kopiert werden muss.

  • Thomas sagt:

    Habe unter streetview-einspruch.de eine ganz nützliche Seite entdeckt, wo man online bequem seinen Einspruch abgeben kann.

    Die verfolgen das dann auch nach, und veröffentlichen von Zeit zu Zeit Statistiken darüber, in welchen Städten und Gemeinden in Deutschland die Widerspruchs-Quoten am höchsten sind. Spannend!

Eigenen Kommentar schreiben »

Autor: Mirko Müller