Google wirbt mit Nutzern: Die Verwendung des eigenen Namens in Google-Werbungen abschalten

Google hat die Nutzungsbedingungen geändert. Und die haben es in sich. Google führt die „sozialen Empfehlungen“ mit „kommderziellen Kontexten“ ein. Hinter den schwammigen Begriffen steckt nichts anders als eine neue Werbeform, in der Ihr Profilbild und Ihre Aktionen in Werbungen auftauchen. Haben Sie beispielsweise für das neue Nexus 5 Handy ein +1 oder einen Kommentar vergeben, könnte Ihre Empfehlung oder Ihr Kommentar in Nexus-5-Anzeigen auftauchen, etwa bei der Google-Suche, bei Google Maps oder Google Play. Die gute Nachricht: die Verwendung des eigenen Namens in Werbungen lässt sich abschalten.

Werbung mit meinem Namen? Bitte nicht!

Ob Ihr Name in fremden Werbungen auftauchen darf oder nicht, haben Sie selbst in der Hand. Um der Verwendung des eigenen Namens zu widersprechen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie die Webseite plus.google.com/settings/endorsements auf. Gegebenenfalls müssen Sie sich noch mit Ihrem Google-Daten anmelden.

2. Auf der nächsten Seite wird die neue Funktion „Soziale Empfehlungen“ noch einmal erläutert und „schmackhaft gemacht“. Blättern Sie hier ganz nach unten.

3. Entfernen Sie das Häkchen bei „Basierend auf meinen Aktivitäten kann Google meinen Namen und mein Profilbild in sozialen Empfehlungen einblenden, die in Anzeigen erscheinen“.

4. Bestätigen Sie die Änderungen mit einem Klick auf „Speichern“. Das war’s. Ab sofort verwendet Google Ihren Namen und Ihr Profilbild nicht mehr in fremden Anzeigen.

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