Gut gepackt ist halb erholt

Egal ob man nur über das Wochenende verreist, zwei Wochen in den Sommerurlaub fährt oder auf eine mehrmonatige Weltreise startet, eines muss man immer tun: Packen. Für die Mehrzahl der Menschen stellt das eine ziemliche Herausforderung dar, denn zum einen will man so effizient wie möglich packen, zum anderen sollen sie Klamotten möglichst knitterfrei bleiben, besonders, wenn man mit Anzügen oder Kostüm auf Geschäftsreise geht, aber keine Lust hat, mit unhandlichen Kleidersäcken durch die Weltgeschichte zu touren. Aber keine Bange, es gibt ein paar gute und hilfreiche Tricks und Tipps, wie sich das Gepäck so effizient wie möglich packen lässt.

Koffer packen mit der Bündeltechnik

Wer will nicht mal wieder günstig verreisen, also muss der Koffer für die Reise in den Sommerurlaub gepackt werden. Für Koffer und Reisetasche empfiehlt es sich, die Kleidung zu bündeln. Zunächst müssen als den Blusen, Hosen oder Röcken die Reißverschlüsse und Knöpfe geschlossen werden. Jacken und Blousons, generell alle Teile, die leicht knittern können, zuerst packen. Dazu werden diese mit der Vorderseite nach unten ausgebreitet. Darauf legt man in umgekehrter Richtung ein kurzes Kleid oder eine Bluse, jetzt aber mit der Vorderseite nach oben und die Ärmel beider Kleidungsstücke überlappen sich. Horizontal wird darüber dann ein langes Kleidungsstück gelegt, etwa ein langes Kleid oder eine Hose in Bügelfalten-Legung, mit Ausrichtung an der linken Schulter des ersten Teiles. Das ganze mit der Ausrichtung an der rechten Schulter von links mit einem weiteren langen teil wiederholen. Dann wieder in die Blusen- und Blaser-Schichtung über gehen, auch wenn es sich dabei im Shirts oder Pullover handelt. Dann in die Mitte als Polster den Strumpf- oder Kulturbeutel legen. Den Beutel dann Schicht für Schicht eng mit den Kleidungsstücken umhüllen. Das fertige Bündel behutsam im Koffer verstauen und mit den Kofferriemen, in der Reisetasche mit einem Seidenband verschnüren.

Rollen für den Rucksack

Wer mit einem Tourenrucksack verreist, der packt am platzsparendsten, wenn er seine Klamotten rollt. Bei Hosen werden die Hosenbeine übereinander gelegt und dann von unten nach oben aufgerollt. Bei Oberteilen die Ärmel überkreuzen, längs in der Mitte falten und von oben nach unten rollen. Es ist erstaunlich, wie viel man in so einen Rucksack mit der Rolltechnik unterkriegt. Ein Trekkingrucksack mit einem Fassungsvermögen von 36 Litern reicht da gut für einen fünftägigen Trip aus – vorausgesetzt, man hat sich einmal entschieden, was man alles mitnehmen will und nimmt nicht für jeden Urlaubstag zwei Alternativoutfits mit. Noch effektiver als das Rollen der Klamotten ist übrigens die Technik der US-Army, bei der die Kleidung so klein wie möglich gefaltet wird. Das jedoch ist eine Wissenschaft für sich, die sich schlecht in Wort erklären lässt.

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