Gute Tischmanieren – wie man sich am Tisch richtig benimmt

Richtige Umgangsformen am Tisch lassen auf eine gute Kinderstube schließen und sind eine wichtige soziale Kernkompetenz, die bei Geschäftsessen und im Kreise der gehobenen Gesellschaft unverzichtbar sind. Zu beachten gilt jedoch, dass Tischetikette auch kulturellen Faktoren unterworfen ist und daher von Kulturkreis zu Kulturkreis variieren kann.

Sitten und Gebräuche

Während im westlichen Kulturkreis lautes Rülpsen und Schmatzen am Tisch als verpönt gilt, ist in China ein beherztes Schmatzen am Tisch Ausdruck von mundendem Essen und wird als Kompliment an den Koch aufgefasst. Auch in dem sonst so zurückhaltenden Japan darf Nudelsuppe genüsslich geschlürft werden, da sich nur so das Aroma richtig entfalten kann.

In der abendländischen Kultur wird Kindern bereits im Kindergarten beigebracht, dass die Ellbogen beim Essen nicht auf den Tisch gehören.

Weitere Grundregeln der Tischmanieren:

  • Hände vor dem Essen Waschen
  • Besteck an den richtigen Platz legen
  • Aufrecht sitzen
  • nicht schmatzen oder schlürfen
  • nicht gierig essen
  • Essen nicht wie Spielzeug behandeln

Der richtige Umgang mit dem Besteck

Messer, Gabel und Löffel gehören zu der Besteck-Grundausstattung, die in einem regulären Haushalt täglich genutzt werden. In gehobenen Restaurants, in denen mehrgängige Menüs serviert werden findet man für jeden Gang zusätzliches Besteck. Um nicht durcheinanderzukommen gilt eine einfache Regel, bei der man sich von außen nach innen vorarbeitet.

Um zu signalisieren, dass man eine kurze Pause einlegen möchte, legt man sein Besteck über Kreuz ab. Wird das Besteck parallel auf einer Fünf-Uhr-Stellung positioniert wird dem Kellner deutlich gemacht, dass er abräumen darf.

Foto: © Martin Benhöfer / pixelio.de

Der Esstisch – zentraler Drehpunkt

Wenn der Vater schmatzt und die Tochter mit dem Smartphone in der Hand am Tisch sitzt und lustlos im Essen stochert, wird schnell deutlich, dass hier wenig Wert auf Tischmanieren gelegt wird. Bedauerlicherweise gehört das gemeinsame Familienessen zu einem immer seltener werdenden Phänomen.

Das Esszimmer gilt in Familien und Wohngemeinschaften als zentraler Drehpunkt der zwischenmenschlichen Interaktion. Ein angenehmes Ambiente ist ein signifikantes Kriterium um eine heimelige Grundatmosphäre zu schaffen. Kaum einer möchte gerne auf einem kaputten Stuhl und an einem angeschlagenen Tisch verweilen. Die Auswahl des richtigen Mobiliars kann entscheidend zu einem harmonischen Miteinander beitragen. Kinder sind in einer solchen Umgebung auch eher gewillt Benimmregeln anzunehmen und richtige Umgangsformen geduldig zu erlernen. Wem Exklusivität wichtig sind, jedoch ein nur begrenztes Budget zur Verfügung steht, kann sich im Internet über die Angebote von Onlineanbietern, wie Designermöbelshop FASHION FOR HOME schlau machen und in Ruhe von Zuhause aus sein Esszimmer aussuchen.

Ein Kommentar

  1. nicole 12. August 2012

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