Handy-Kamera hacken: Wie Hacker die Handy-Kamera ausspionieren können

Ein übler Gedanke: Man sitzt gerade mit der Freundin oder der Freund beim Candlelight-Dinner, und – schwupps – hackt sich ein Fremder ins Handy und aktiviert die Handykamera. Der Hacker kann das Geschehen sehen mithören. Utopisch? Mitnichten. Der Künstler Florian Mehnert hat daraus sogar ein Kunstwerk gemacht.

Menschentracks zeigt Videos gehackter Handy-Kameras

Künstler Florian Mehnert aus Freiburg hat sich mit zwei Hackern zusammengetan, die wildfremde Handykameras gehackt und abgehört haben. Die stibitzten Videos hat Mehnert auf 42 Bildschirme projiziert und zeigt sie als Gesamtkunstwerk. Einer liest gerade eine SMS auf dem Klo, ein anderer fährt gerade Fahrrad während seine Smartphone-Kamera gehackt wurde. Wie das Ganze aussieht, kann man sehr schön im folgenden SWR-Beitrag auf YouTube sehen:

Wie die Hacker vorgehen

Technisch sind die Hacker so vorgegangen: In einem Straßencafé haben Sie ein gefaktes freies WLAN eingerichtet und im App-Store Apps manipuliert. Ruck, zuck hatten die WLAN-Nutzer ein Schnüffelprogramm auf dem Handy installiert, über die die Hacker dann unbemerkt die Kamera einschalten und die aufgenommen Filme übers Internet auf die eigenen Server schicken konnten.

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