Holzkohle als Entfeuchter: Tipps gegen einen feuchten Keller

Wenn der Keller oder der Dachboden erst einmal nass ist, dann sind die Probleme oft groß. Es kann sich Schimmel bilden, dessen Beseitigung häufig mit hohen Kosten verbunden ist. Wenn auch Sie mit einem derartigen Problem zu kämpfen haben, können Sie schon früh eingreifen und dem nassen Keller kostengünstig den Gar ausmachen.

Hierzu bietet sich ein altes Hausmittelchen an, mit dem Sie wirkungsvoll für Abhilfe sorgen können. Dieses ist nicht nur besonders kostengünstig, sondern sorgt zudem dafür, dass ein muffiger Geruch erst gar nicht erst eine Chance hat. Ein bewährter Haushaltstipp besteht darin, Holzkohle als Entfeuchter zu verwenden. Hierzu sollten Sie mehrere Dosen zur Hand nehmen und in etwa drei bis fünf Zentimeter große Löcher in deren Deckel bohren. In jede Dose legen Sie daraufhin ein Holzkohlbrikett und verschließen die Teile. Anschließend nehmen Sie die fertigen Dosen und platzieren Sie sie an den entsprechenden feuchten Stellen. Sie können sie sowohl in die Mitte des Kellers stellen als auch auf die Böden von Kleiderschränken, in denen die Kleidungsstücke sonst oftmals ganz klamm hängen. Die Briketts in den Dosen binden dank der Löcher die Feuchtigkeit auf eine besonders effektive Art und Weise.

Je nachdem, wie feucht der jeweilige Raum ist, müssen Sie die Dosen mit den Briketts schneller oder langsamer durch neue ersetzen. Sie sollten mit dem Austausch höchstens drei Monate warten. Eine regelmäßige Kontrolle hat sich als empfehlenswert erwiesen. Zeigen die Dosen keine Wirkung mehr und fühlt sich der Raum wieder feucht an, so sind die Dosen umgehend auszutauschen. Beim richtigen Einsatz sind diese selbstgemachten Entfeuchter mindestens genauso wirksam wie gängige und oftmals teure Produkte auf dem Markt.

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