Inkontinenz muss nicht peinlich sein

Inkontinenz ist ein äußerst unangenehmes Thema. Viele Kinder gehen durch eine Phase während derer sie besonders nachts das Wasser nicht halten können. Dies ist nicht ungewöhnlich oder beunruhigend. Solange den Kindern keine Vorwürfe gemacht werden und ruhig mit der Situation umgegangen wird, löst sich das Problem meist nach einiger Zeit von selbst. Bei Erwachsenen wird das Thema dagegen oft totgeschwiegen.

Hilfsmittel die das Leben vereinfachen

Wenn Erwachsene plötzlich Probleme mit Inkontinenz bekommen, ist dies sehr unangenehm und wird oftmals tabuisiert. Oftmals ist eine verschleppte Blasenentzündung Grund für ein plötzliches Auftreten. Inkontinenz kann aber auch psychologische und viele weitere Ursachen haben. Verschiedene mehr oder weniger bekannte Hausmittel können angewendet werden um Inkontinenz zu lindern. Essenziell ist es natürlich etwa zwei Stunden vor dem zu Bett gehen nichts mehr zu trinken und direkt vor dem schlafen gehen noch einmal die Toilette aufzusuchen. Wichtig ist es besonders im Sommer, trotzdem über den Tag verteilt genug zu trinken. Etwa zwei Liter, bei Hitze sogar wesentlich mehr, sollten es schon sein. Ansonsten kann Beckenbodentraining helfen ebenso wie kalt/warme Wechselbäder. Verschiedene Tees bringen Linderung. Die benötigten Kräuter können entweder selber gesammelt oder in der Apotheke gekauft werden. Ideal sind Brennnessel, Schafgabe, Salbei, Bärentraube, Spitzwegerich und auch Johanniskraut. Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden möglichst salzarm und reizlos zu kochen. Abends am besten keine Suppen oder Soßen mehr verzehren.

Tabuthemen offen angehen und Hilfsmittel nicht scheuen

Wichtig ist es auch Tabuthemen offen zu besprechen. Das bedeutet nicht, dass Betroffene immer und überall ihr Problem schildern sollen, aber es ist schon wichtig mit seinem Hausarzt zu sprechen. Nur so können eventuell Lösungen gefunden werden. Viele Menschen leiden vor Scham still, obwohl ihnen vom Arzt geholfen werden könnte. Auch ist es gut sich im Internet nach anderen Betroffenen umzusehen. Sich gegenseitig zu helfen und Tipps auszutauschen kann eine große Stütze sein. Viele denken sie sind die Einzigen mit diesem Problem. Gleichgesinnte ob online oder auch in Selbsthilfegruppen helfen die eigene Situation besser zu verstehen und mit ihr zurechtzukommen.

Neben den oben beschriebenen Hausmitteln ist es auch wichtig sich sicher zu fühlen. Hierzu werden immer bessere Hilfsmittel entwickelt. Die Website inkontinenzschutz-produkte-erwachsene.de dient als Quelle für viele Informationen zum Thema. Betroffene lernen neben verschiedenen Gesundheitstipps auch die verschiedenen Einlagen kennen. So gibt es unterschiedliche Varianten für tagsüber und nachts. Je nach Stärke des Problems können Schutzhosen oder Einlagen verwendet werden. Erstere gibt es nicht nur speziell für Männer und Frauen, sondern auch in verschiedenen Größen. Ein guter Überblick über verschiedene Marken und Preise hilft zudem bei der Auswahl.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.