iTunes: Ping-Seitenleiste dauerhaft ausblenden und entfernen

Seit der Version 10 ist Apples Musiksoftware iTunes mit der Ping-Funktion ausgestattet. Apple möchte damit ein soziales Netzwerk für Musik etablieren. Für viele iTunes-Nutzer ist Ping aber nur überflüssiger Schnichschnack. Also weg mit der Ping-Seitenleiste am rechten Rand. Das hört sich einfacher an als es ist.

Denn sobald Sie Ping aktiviert haben, werden Sie die Ping-Seitenleiste kaum noch los – selbst dann, wenn Ping im iTunes-Account wieder deaktiviert wird. Zwar können Sie über den Pfeil unten rechts im iTunes-Fenster oder mit dem Befehl „Darstellung | Pung-Seitenleiste ausblenden“ oder der Tastenkombination [Shift/Umschalten][cmd][G] die Leiste ausblenden – mitunter erscheint Sie beim nächsten iTunes-Start aber erneut am rechten Rand.

Ping-Seitenleiste bei Mac OS X ausschalten

Um die Ping-Seitenleiste komplett zu deaktivieren, so dass sie garantiert nie wieder erscheint, hilft bei Mac OS X nur folgender Trick:

1. Beenden Sie iTunes.

2. Öffnen Sie ein Terminalfenster, indem Sie die Tastenkombination [cmd][Leertaste] drücken, den Befehl „terminal“ eingeben und mit [Return] bestätigen.

3. Ins Terminalfenster geben Sie folgenden Befehl ein, und bestätigen Sie die Eingabe mit [Return]:

defaults write com.apple.iTunes disablePingSidebar 1

4. Das war’s. Die Ping-Sidebar taucht in iTunes nie wieder auf. Möchten Sie sie doch wieder haben, wiederholen Sie die Schritte, geben diesmal aber folgenden Befehl ein:

defaults write com.apple.iTunes disablePingSidebar 0

Ping über Menübefehl ausschalten (Windows und Max OS X)

Seit der Version 10.1 lässt sich der Ping-Dienst und die Ping-Seitenleiste auch über einen Menübefehl ausschalten:

1. Rufen Sie den Befehl „Beabeiten | Einstellungen“ auf.

2. Wechseln Sie ins Register „Kindersicherung“.

3. Kreuzen Sie im Bereich „Deaktivieren“ das Kontrollkästchen „Ping“ an.

Der Ping-Dienst ist damit dauerhaft ausgeschaltet. Wenn Sie ihn doch nutzen möchten, entfernen Sie das „Ping“-Häkchen im Register „Kindersicherung“.

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