Keine Blamage auf der Party – Der optimale Party-Knigge ohne Ecken und Kanten

Wie feiert man richtig? Nana Heymann und Sebastian Leber haben sich das gefragt und gleich ein paar Leute aus der Partyszene dazu gesprochen. Barbetreiber, DJs und Klofrauen. Und herausgekommen ist ein Interview über Style, Fettnäpfchen, die keine sein wollen und Türsteher-Pakete.

Warum brauchen wir den Feier-Knigge?

Sebastian Leber meint, es gibt nichts Besseres, als Leute zu befragen, die sich auskennen. Und zwar über Mode, Partymusik und Verhalten auf Feten. Seine Kollegin Nana Heymann ist der Meinung, dass keine unumstößlichen Regeln, aber gewisse Codes Pflicht sind. Die ungeschriebene Moral sozusagen. Somit auch Fashion im Szene-Club und ein gewisses Aussehen. Denn schon bei den Punks in den 80ern kam es darauf an, ob die Sicherheitsnadel im richtigen Winkel durch die Oberlippe gestochen wurde. Eine gewisse Anarchie in Regeln herrscht also überall vor. Und deshalb ist das Buch von Heymann und Leber auch der absolute Ausgeh-Knigge und Infoschmöcker aus alten Zeiten, ganz frisch auf dem Markt.

Traumata auf der Party

Erwischt werden beim Sex, die Türklinke vor dem Kopf, wenn sich die Klotüre nicht schließen lässt oder Tanzen, wenn man es nicht kann – All das kann zu Erlebnissen werden, die nur sehr schlecht verarbeitet werden, wenn man nicht harmonisch darüber schreibt. Und genau das haben die beiden getan.

Kontakte in ganz Deutschland haben Geschichten möglich gemacht, die jetzt jeder hören will und die Wissenschaft auf die spezielle Art bieten: Partyträume und Insider. Dazu zählt auch, welches Lied am beliebtesten ist auf der Party und was nicht länger als 30 Sekunden laufen sollte.

Der Gastgeber

Natürlich muss auch der Gastgeber auf der Party gewisse Regeln einhalten. Den Out-Cocktail noch tiefer ins Aus mixen oder sich kleiden wie eine überlebende Motte im Kleiderschrank macht Gespött sehr groß.

Natürlich wurde nicht außen vorgelassen, wie Sie am besten am Türsteher vorbei gelangen oder in der Schlange wie der Tüpfel auf dem I wirken. Bei der allergrößten Peinlichkeit nicht vergessen: Es gibt immer noch wen, der noch schlimmer dran ist und andere, die es noch erwartet.

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