Lässig wie Hemingway – Pfeife richtig rauchen

Es sagt sich einfach daher „das kann man in der Pfeife rauchen“, aber auch Pfeife rauchen will gelernt sein. So entspannt und lässig, wie es bei den „alten Hasen“ unter den Pfeifenrauchern aussieht, ist es wahrlich nicht. Pfeife rauchen hat etwas ganz besonderes. Männer mit rauchender Pfeife im Mund strahlen fast immer eine gewisse Weisheit und Gesetztheit aus. Fast scheint es so, als könnte sie nichts aus der Ruhe bringen. Und vielleicht ist da auch etwas Wahres dran, denn wer pfeife raucht, der muss sich dafür Zeit nehmen – anders als bei einer flüchtigen Zigarette, die auch gern in kurzen Pausen angezündet wird.

Rituelle Rauchschwaden

Das Ritual des Pfeiferauchens beginnt mit dem Stopfen der selbigen. Jede Pfeife besitzt eine Brennkammer, in der der Tabak verbrannt wird. Die meisten raucher befüllen ihre Pipe nach der Drittelmethode. Bei dieser Art des Rauchens wird die Kammer zu etwa einem Drittel mit Tabak befüllt und locker gestopft. Nach ein paar Zügen an der Pfeife wird ein weiteres Drittel Tabak aufgefüllt. Das ganze wird dann ein drittes Mal wiederholt. Anfänger machen oft den Fehler, dass sie ihre Pfeife zu fest stopfen grundsätzlich gilt: die Pfeife untern lockerer und nach oben hin immer fester stopfen –aber bloß nicht pressen. Eine zu locker gestopfte Pipe kann jederzeit während des Rauchens korrigiert bzw. fester gestopft werden. Anders als bei einer Zigarette wird an der Pfeife nur gepafft, die schädlichen Lungenzüge entfallen bei einer Pfeife.

Heißer Rauch

Anfängliche Schwierigkeiten bekommen ungeübte Pfeifenraucher oftmals mit ihrer Zunge, die den heißen Tabakrauch nicht gewohnt ist. Die ersten Versuche, an einer pfeife zu ziehen, wird die nicht ganz ohne Irritationen überstehen, jedoch gewöhnt sie sich auch ziemlich schnell an die Temperaturen. Wer zwei Faktoren beachtet, der kann seine Zunge auch von Anfang an vor allzu großer Irritation bewahren. Zum einen spielt die Rauchgeschwindigkeit eine Rolle, zum anderen der Tabak. Der Tabak sollte auf die Sensibilität der Zunge abgestimmt sein. Vidamo bietet Pfeifentabak in unterschiedlichen Stärken an, von leicht und aromatisch bis hin zu würzig-stark.

24 Stunden Pause

Eine Pfeife sollte immer fertig geraucht werden. Wenn es die Zeit jedoch einmal nicht erlaubt, dann sollte die Brennkammer der Pfeife auf jeden Fall ausgeräumt werden, auch wenn das fürchterlich qualmt und stinkt. Grundsätzlich sollte die Pfeife maximal in Intervallen von 24 Stunden angezündet werden, damit sie in der Zwischenzeit zur Genüge trocknen kann.  Wurde eine Pfeife fertig geraucht, dann einfach solange liegen lassen, bis sie abgekühlt ist und so sachgemäß gereinigt werden kann. Wie das vonstatten geht, ist aber eine Wissenschaft für sich und sollte an anderer Stelle ausführlich geklärt werden.

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