Langsame Computer beschleunigen

Wenn der Computer nicht ordentlich läuft, kann die Arbeit zur Qual werden: Der Start des Rechners wird zur Geduldsprobe, Programme öffnen und schließen sich mit starker Zeitverzögerung, das Bild friert ein, manchmal stürzt der PC sogar ganz ab. Zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Rechner zu beschleunigen.

Neue Computer bei Expert

Einfachste Problembehebung ist natürlich der Neukauf. Ob es nun ein Notebook zur Arbeit unterwegs sein soll, eine Multimedia Station für Blu-rays und Musik im Wohnzimmer, oder das absolute High-End Modell für die neuesten Computerspiele: Eine große Auswahl an Komplettsystemen gibt es im Fachhandel, beispielsweise bei Expert. Dort findet man alles, vom mobilen Asus Netbook, über zuverlässige Apple MacBooks, bis hin zu leistungsstarken Spielesystemen wie dem Acer Predator.

Rechner aufrüsten

Wer keinen komplett neuen Computer kaufen möchte, kann den bisherigen Rechner auch einfach punktuell aufrüsten. Das ist heutzutage gar nicht schwer, denn wer bisher keine Erfahrungen im Auf- und Umbau von Computern gesammelt hat, findet zahlreiche Tipps, Tutorials und Hilfestellungen im Internet oder in diversen Fachzeitschriften. Wer sich trotzdem nicht traut, selbst zu schrauben und zu basteln, der kann diese Arbeiten vom Experten durchführen lassen und dieser kann auch bei der Wahl der neuen Komponenten helfen. Bei Aufrüstern beliebt sind vor allem Grafikkarten und Arbeitsspeicher. Gerade bei Spielen, hochauflösenden Filmen, Grafik- oder Videobearbeitung, bringen die neuesten Generationen der Grafikbeschleuniger eine Menge zusätzliche Leistung.

Da diese Karten fast alle denselben Steckplatz nutzen (PCI-Express), gibt es zudem selten Probleme mit der Kompatibilität. Dasselbe gilt für den Arbeitsspeicher. Dieser bringt oft eine spürbare Erhöhung der Geschwindigkeit, zum Beispiel beim Starten von Programmen, und lässt sich kinderleicht auswechseln. Problematischer kann es beim Prozessor werden. Neue Prozessoren brauchen nicht selten auch einen neues Mainboard oder einen neuen Kühler. Der Experte rät dann oft aus Kostengründen zum kompletten Neukauf. Momentan noch sehr teuer, aber lohnenswert: Die alte Festplatte gegen neuen und schnellen SSD-Speicher austauschen. Wenn der PC besonders häufig im Sommer und bei heißen Temperaturen lahmt und abstürzt, gibt es in der Regel ein Problem mit der Kühlung. Computer laufen beim Arbeiten heiß, Temperaturen bis 70° C oder 80° C sind bei einigen Teilen nicht unüblich, daher ist eine gute Versorgung des Gehäuses mit Frischluft sehr wichtig. Bei Temperaturproblemen sollte man zuallererst die Lüfter vom Staub befreien, den Computer vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und von anderen Wärmequellen wegstellen. Hilft das noch nicht, kann über zusätzliche Gehäuselüfter oder einen effektiveren Prozessorkühler nachgedacht werden. Passendes Zubehör findet man auch bei Expert.

Software optimieren

Die Optimierung der Software ist günstiger als der Kauf neuer Komponenten. Von Zeit zu Zeit muss der PC einfach mal ausgemistet werden. Mit zahlreichen, kostenlosen Programmen lässt sich die Festplatte aufräumen und von alten oder temporären Dateien säubern. Sollte der Rechner beim Start besonders lang brauchen, muss Autostart überprüft werden, denn oft werden viele Programme gleich beim Starten des Computers geladen. In der Regel braucht man die wenigsten davon sofort. Wer auf optische Spielereien verzichten kann, sollte in den Einstellungen die Grafikeffekte von Windows ausstellen. Mit einigen wenigen Handgriffen kann der Computer so kostenlos beschleunigt werden.

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