Laptop-Alarm und Kensington-Kabel: Das Notebook gegen Diebstahl sichern

Notebooks sind mittlerweile beliebter als die klassischen Desktop-Rechner. Kein Wunder. Schließlich besteht in Sachen Leistung und Speicherkapazität sowieso kaum noch ein Unterschied zwischen PC und Notebooks. Dank Cloud und großer Festplatten hat man unterwegs im Zug, Flugzeug oder Hotel alle Daten immer greifbar. Allerdings sind die tragbaren Geräte auch bei Langfingern beliebt. Um es Dieben schwerer zu machen, gibt es zwei gute Lösungen: eine Hardware- und eine Softwarelösung.

Software-Schutz: Laptopalarm

Eine gute Möglichkeit, das Notebook vor Diebstahl zu schützen bietet die Software „Laptopalarm“ der holländischen Firma Syfer. Das gibt es zwar nicht kostenlos, ist mit 1,99 Euro aber zum Taschengeldpreis zu haben.

Das Tool funktioniert wie eine Alarmanlage für den tragbaren Rechner. Sobald jemand sich an dem Gerät zu schaffen macht, lässt es über die Notebook-Lautsprecher ein lautes Alarmsignal ertönen. Das Tool schlägt in ohrenbetäubender Lautstärke Alarm, sobald:

  • die Stromversorgung unterbrochen wird
  • das Notebook heruntergefahren wird
  • die Maus ausgestöpselt wird
  • der Mauszeiger bewegt wird

In Firmennetzwerken können Sie sogar gleichzeitig eine Meldung per SMS aufs eigene Handy schicken – sofern „Laptopalarm“ mit einem Server verbunden ist. Beim Auslösen des Alarms wird dann sofort die SMS aufs Handy schickt.

Hardware-Diebstahlschutz: Kensington-Schloss

Falls Ihnen die Softwarelösung nicht reicht, können Sie das Notebook auch hardwareseitig sichern. Jedes Notebook und jeder Laptop verfügt an der Seite über ein kleines Loch. Hier können Sie ein sogenanntes Kensington-Kabelschloss anschließen. Das lange Stahlkabel befestigen Sie per Schlaufe an feste Gegenstände wie Tisch, Heizung oder Bettpfosten.

Damit haben zumindest Gelegenheitsdieben keine Chance, den Rechner einfachen einzustecken. Im Fachhandel gibt es die Kabelschlösser (ab 25 Euro) in unterschiedlichen Längen und wahlweise mit Schlüssel- oder Zahlenschlössern – zum Beispiel bei Amazon.

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