LED-Leuchtmittel im Haushalt

Glühlampen sind in den Haushalten schon lange auf dem Rückzug und wurden nach und nach durch die Energiesparlampen ersetzt. Nun gibt es jedoch neue Leuchtmittel, die noch mehr Vorteile bieten. Obwohl Energiesparlampen schon ein guter Schritt auf dem richtigen Weg sind, haben sie jedoch noch einige Nachteile. Sie bieten zwar eine effiziente Lichtausbeute, es dauert allerdings meist eine Weile, bis die volle Leuchtkraft erreicht ist. Zudem enthalten Energiesparlampen den schädlichen Inhaltsstoff Quecksilber. Das macht sie besonders bei der Entsorgung zu einem Problem, denn Quecksilber gilt als Sondermüll. Für die Umwelt sind Energiesparlampen also weiterhin eine Belastung. Damit soll nun Schluss sein, denn jetzt gibt es LED-Lampen. LED ist eine Abkürzung und steht für Licht emittierende Dioden. Dies bedeutet, dass die Lampen die Eigenschaft haben, Strom in Licht umzuwandeln.

Welche Angaben gibt es und was bedeuten diese?

Wer jetzt aber auf LED-Leuchtmittel umsteigen will, der könnte von den Angaben auf den Packungen leicht verwirrt sein. Hier sind nämlich einige Angaben zu finden, die sich nicht direkt selbst erklären. So wird die Leuchtkraft der Lampen nun in Lumen angegeben. Anders als bei Watt ist so eine bessere Vergleichbarkeit möglich. Lumen beschreiben die Helligkeit, die ein Leuchtmittel bietet. Mit einbezogen wird hier auch der Abstrahlwinkel. In der Regel bewegt sich dieser zwischen 24 Grad und 40 Grad. Dank dieser Angaben ist es nun einfacher, die Wirtschaftlichkeit und Effizienz einer Lampe zu erkennen. Je höher die Anzahl an Lumen, desto mehr Effizienz hat ein Leuchtmittel. Inzwischen gibt es einige Angaben, die auf den Verpackungen genannt werden müssen. Neben Lumen und Watt finden sich hier auch das Energie-Label, die Lebensdauer, die Anlaufzeit und die Kelvin.

Die verschiedenen Weißtöne

Besonders interessant ist auch die Angabe der Farbtemperatur, angegeben in Kelvin. Die LED-Lampen gibt es in unterschiedlichen Weißtönen. Die Kelvin-Angabe steht für die Intensität des Lichts. 2700 K sind vergleichbar mit einer normalen Glühlampe und sorgen für ein warmes Licht. 3300 K und weniger stehen für ein warmes und weißes Licht, ein neutrales Weiß bieten Kelvin ab 5.000. Mit Beginn von 5.300 K gleicht das Licht dann dem Tageslicht und weist eine leicht bläuliche Färbung auf. Häufiger Einsatz dieser LEDs ist beispielsweise für die Beleuchtung von Terrarien oder von empfindlichen Pflanzen.

Vorteile von LED-Leuchtmitteln

LED-Leuchtmittel enthalten kein Quecksilber. Zudem haben sie den Vorteil, dass sie sich auch kaum mehr als 50 Grad erhitzen. Gerade im Bereich der Kindersicherheit liegen sie damit deutlich vor anderen Lampenarten. Direkt nach dem Anschalten erstrahlen LEDs in der auf der Verpackung angegeben Helligkeit. Es gibt hier keine Wartezeit wie bei Energiesparlampen. Ein weiterer Aspekt ist die Langlebigkeit. Bis zu 50.000 Stunden können hier erwartet werden.

3 Comments

  1. Roswitha 24. November 2016
  2. Sonja 10. Februar 2016
  3. Sonja 26. Februar 2013

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