Mehr Sicherheit mit schmucken Denkmalschutzimmobilien

Unter dem Motto „Drum prüfe, wer sich an eine Immobilie bindet“ hat Spiegel Online unlängst dem so genannten „Betongold“ als Geldanlage einmal näher auf den Zahn gefühlt und dabei auch den Finger auf manch` wunden Punkt gelegt.

Denn tatsächlich können die selbst genutzten oder auch vermieteten vier Wände, zumal in Zeiten von Euro- und Finanzkrise, sehr beruhigend sein. Man(n) – bzw. Frau -, kann aber auch viel falsch machen. Nämlich dann, wenn der Makler allein auf seinen Profit aus, die Lage schlecht oder es um die Finanzierung nicht allzu gut bestellt ist.

Der Artikel spricht gar von mitunter „großspurigen Versprechen der Branche“ und warnt vor Bankberatern, die erzählen, „eine vermietete Wohnung finanziere sich praktisch von selbst.“

Dass dem in der Tat nicht so ist, darauf weist auch das Fachportal immobilienscout24.de hin, wo die Autoren mit „Klotz am Bein, statt trautes Heim“ ebenfalls eine deutliche Sprache sprechen. Und das aus gutem Grund: Denn 3 von 4 Immobilienkäufern sorgen sich, aktuellen Zahlen zufolge, um ihre Baufinanzierung.


Foto: Copyright by Investition Baudenkmal

Knackpunkt Finanzierung

Und so kann der anfängliche Traum rasch zu einem Alptraum mutieren. Denn tatsächlich müssen immer wieder Immobilienbesitzer nach einem übereilten Kauf frühzeitig die Segel streichen. Das kann daran liegen, dass das Objekt schlecht gewählt wurde.

Doch auch im persönlichen Umfeld kann so einiges schief gehen und könn(t)en unvorhersehbare Ereignisse eintreten. Etwa eine Arbeitslosigkeit, eine Scheidung oder gar der Todesfall des „Haupternährers“ … das alles sind Dinge, die den Traum von den eigenen vier Wänden oder der Immobilie, die satte Gewinne verwirtschaftet, in`s Wanken bringen.

Der aktuellen Umfrage von ImmobilienScout24 zufolge, fürchten sich viele Bauherren und Immobilienbesitzer zudem vor steigenden Zinsen und unvorhersehbaren Kosten, die durch Baumängel ausgelöst werden. Auch die Angst vor einem ungewollten Ortswechsel bereite gerade Frauen Kopfzerbrechen …

Viele der Befragten, nämlich immerhin 35 Prozent, sprachen sogar davon, nun jeden Cent umdrehen zu müssen – etwas, das viele von uns ja auch schon in ihrem privaten Freundes- und Verwandtenkreis erlebt haben. Experten empfehlen daher (und das auch dann, wenn das Objekt vermietet werden soll, also Erträge abwirft) nicht umsonst einen Eigenkapital-Anteil von mindestens 20 Prozent. Denn permanente Geldsorgen können, zumindest langfristig, auch krank machen und eine Beziehung vergiften.

Natürlich lassen sich einige der genannten Risiken mehr oder minder absichern. Beliebt sind hier eine Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung, „und 16 Prozent der Befragten hatten Rücklagen für Engpässe und ungeplante Kosten gebildet“, erklärt immobilienscout24.de.

Wertsteigerung nicht automatisch gegeben

Denn ein übereilter Verkauf, weil die Raten nicht mehr getilgt werden können und die Bank drängt, wäre sicherlich die schlechteste aller Lösungen. Denn satte Wertsteigerungen (die alle Verluste wett machen) sind heutzutage auch bei Immobilien nicht mehr automatisch gegeben. Ganz im Gegenteil: Nicht nur bei Ferienimmobilien im Ausland, sondern auch vielerorts in Deutschland lassen sich heute kaum noch nennenswerte Summen erzielen. So sieht das bereits genannte Immobilien-Fachportal vor allem die neuen Bundesländer in einer Abwärtsspirale und am unteren Ende der Preisskala. Demnach kostet ein Haus gleicher Größe in der Gemeinde Schäplitz in Sachsen-Anhalt 32 Mal weniger als im bayerischen Tegernsee. Auch in der Mitte Deutschlands seien die Hauspreise sehr niedrig sind: „Höhere Preise finden sich vor allem in Süddeutschland, im Rhein Main-Gebiet und in Ferienregionen, und generell steigen die Hauspreise, je näher die Gemeinde bei einer Großstadt liegt.“

Auf die Lage und das Objekt kommt es an

Tatsächlich gilt also, was in Makler-Doku-Soaps wie „mieten, kaufen, wohnen“ immer wieder thematisiert wird. Bei Immobilien sind es drei Dinge, auf die es ankommt: 1. die Lage, 2. noch mal die Lage und 3.: wieder die Lage.

Tatsächlich lassen sich nämlich, in angesagten Großstädten wie Berlin oder Köln, mit Immobilien nach wie vor gute Renditen erwirtschaften. Wobei natürlich auch durch die Wahl der Immobilie schon die Weichen ganz entscheidend gestellt werden. Denn ohne Frage gibt es auch in angesagten Lagen Immobilien, die in ihrer Wertsteigerung hinter den Erwartungen zurück bleiben oder gar, soeben fertig gestellt, an Wert verlieren.

Als weitgehend wertstabil und damit nach wie vor als sicheres und erfolgversprechendes Investment gelten dagegen Altbauten oder gar denkmalgeschützte Immobilien. Denn die haben, quasi einen historischen, Wert und sind kaum den üblichen Preisschwankungen der Immobilienmärkte ausgesetzt. Zudem greifen hier großzügige steuerliche Vorteile, wie die Experten von http://www.investition-baudenkmal.de/ erklären. Denn: „Wer in eine denkmalgeschützte Immobilie investiert, profitiert in besonderem Maße von Steuererleichterungen. Die Kosten für eine Sanierung können bei Investoren zu 100 Prozent von der Steuer über einen Zeitraum von zwölf Jahren abgesetzt werden, und auch Eigennutzer dürfen immerhin noch 90 Prozent der Kosten über insgesamt zehn Jahre abschreiben.“

Das sind Zahlen und Fakten, die für sich sprechen. Und natürlich lassen sich die alten Schmuckstücke, ein „Hingucker“ in jeder Stadt und Straße, auch meist problemlos an solvente Interessenten vermieten. Zu einem stattlichen Mietzins, der von Liebhabern meist gerne bezahlt wird.

Eine Immobilie kann also nach wie vor für den Eigentümer ein sanftes finanzielles Ruhekissen sein – wenn, ja wenn Lage und Objekt gut gewählt sind.

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