Meshlab: 3D-Grafiken in PDF-Dokumente integrieren

Fernseher können es bisweilen. Computer wissen, wie es geht. Zeichenprogramme beherrschen es schon seit langem. Jetzt können Sie auch PDF-Dokumente damit ausstatten. Die Rede ist von der dritten Dimension. 3D ist im Vormarsch. Mit der geeigneten Freeware können Sie 3D-Grafiken aus CAD-Programmen in eine PDF-Datei integrieren. Wenn Sie die Erstellung eines Ebooks planen oder Online-Magazine publizieren wollen, werden Sie Ihre Projekte mit 3D-Integrationen deutlich aufwerten.

Mit einer Freeware 3D-Grafiken in eine PDF-Datei einbinden? So geht’s

Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Wege. Das Konvertierungsformat PRC hat der Branchenprimus im PDF-Bereich nur für seine eigenen Produkte freigegeben. Mit einer Freeware werden Sie hier also nicht zum Ziel kommen. Die andere Spezifikation heißt U3D und bedeutet „Universal 3D“. Dies ist der Formatierungsstandard für alle PDF-Anwendungen, die 3D-Integrationen umsetzen sollen. Mit einer Freeware wie beispielsweise Meshlab können Sie die U3D-Technik für eigene PDF-Projekte nutzen.

Das brauchen Sie für die 3D-Integration in PDF-Dateien mittels Freeware

Es geht alles ziemlich schnell von der Hand. Open Source ist für Laien manchmal zwar etwas schwieriger zu nutzen, mit Meshlab können Sie jedoch durch einfache Befehle Ihre 3D-CAD-Modelle in das Dokument implementieren. Wenn Sie den technischen Hintergrund erfahren möchten, können Sie dies an andere Stelle nachlesen. Für die eigentliche Arbeit ist dieses fundierte Wissen nicht zwingend erforderlich.

Eines sollten Sie sich jedoch intensiver ansehen: Mit Batch-Läufen können Sie eine größere Anzahl an PDF-Dateien mit 3D-Grafiken bestücken. Hier benötigen Sie eine große Sorgfalt, um nicht einen Fehler auf diverse 3D-Dokumente zu verteilen.

Gibt es Hindernisse bei der Nutzung der 3D PDF Freeware Meshlab?

Derzeit ist es nicht möglich, Farben aus den CAD-Dateien zu übernehmen. Es werden im PDF-Dokument stattdessen Grautöne angezeigt. Die dreidimensionale Darstellung bleibt trotzdem erhalten. Meshlab kann die Farben noch nicht ins U3D portieren. Es bleibt abzuwarten, wann diese bekannte Einschränkung behoben sein wird. Sollten Sie planen, sehr große 3D Modelle ins PDF-Dokument zu integrieren, kann dies ab einem bestimmten Umfang scheitern. Abhilfe schafft hier nur eine mächtigere Hardware. Für „normale“ 3D-Modelle reicht Meshlab aber vollkommen aus.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.