Mineralöl in Lebensmitteln – so schützen Sie sich

Vor allem Eltern wurden von der Meldung der Stiftung Warentest aufgeschreckt, in der Schokolade der Adventskalender sei Mineralöl enthalten, das der Gesundheit ihrer Kinder schaden könnte. Letztendlich ist dieses Problem aber nicht allein auf Adventskalender beschränkt, sondern betrifft auch viele andere Lebensmittel.

Wie das Öl in die Lebensmittel kommt

Rückstände von Mineralöl können in allen Lebensmitteln enthalten sein, deren Verpackung aus Altpapier besteht. Dieses recycelte Papier enthält ölhaltige Druckfarben, deren Öl sich aus dem Papier lösen kann. Dieses Öl verunreinigt die Lebensmittel um so mehr, je länger sie darin aufbewahrt werden.

Das Problem der Verpackungen aus Altpapier ist dem Ministerium für Verbraucherschutz unter der Leitung von Ilse Aigner schon seit mindestens Juni 2012 bekannt, denn zu diesem Zeitpunkt veröffentlichte das Ministerium eine Studie, in der genau vor diesen Verpackungen gewarnt wurde. Einige der hierbei entdeckten Substanzen stehen sogar unter dem Verdacht, krebserregend zu sein. Die Öffentlichkeit und damit die Verbraucher wurden über die Ergebnisse der Studie jedoch nicht informiert. Bekannt wurde die Problematik daher erst durch die Stiftung Warentest, die Adventskalender untersuchte und daraufhin die Verbraucher vor dem Verzehr der Schokolade warnte.

Was Sie tun können

Laut der Studie des Ministeriums kann das Problem, dass recyceltes Altpapier Öl und andere Inhaltsstoffe an darin verpackte Lebensmittel abgibt, nur durch eine Beschichtung auf der Innenseite der Kartons gelöst werden. Bis ein entsprechendes Gesetz verabschiedet ist und die Hersteller von Verpackungen ihre Maschinen umgerüstet haben, kann es jedoch einige Jahre dauern. Um Ihre eigene Gesundheit zu schützen, haben Sie daher im Moment nur die Möglichkeit, keine Lebensmittel in Kartons zu kaufen. Alternativ können Sie diese schnellstmöglich aufbrauchen, um die gesundheitliche Belastung möglichst gering zu halten.

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