Phishing: Richtig reagieren bei Phishing-Angriffen

Die Maschen der Webbetrüger werden immer dreister. Selbst für erfahrene PC-Benutzer ist es nicht immer einfach, eine „echte“ E-Mail oder Webseite von einer gefälschten zu unterscheiden. Sollten Sie trotz der Sicherheitsvorkehrungen doch auf einen Phishing-Angriff hereingefallen sein, müssen Sie rasch reagieren.

Wenn Sie zum Beispiel merken, dass während des Onlinebankings die Verbindung abbricht oder plötzlich statt der Überweisungsbestätigung die Startseite der Bank erscheint, sollten umgehend den Browser schließen und einen alternativen Browser wie Firefox (www.mozilla.com) oder Opera (de.opera.com ) starten. Melden Sie sich hier noch einmal mit Ihren Zugangsdaten bei der Bank an und prüfen Sie, ob zum Beispiel die getätigte Überweisung auch tatsächlich durchgeführt wurde. Taucht die Überweisung im Onlinekontoauszug auf, ist alles in Ordnung. Fehlt die Überweisung in der Liste, sollten Sie telefonisch bei der Bank nachzufragen, ob sie angekommen ist.

Besteht der Verdacht, dass Ihre Zugangsdaten oder PIN und TANs ausspioniert wurden, ändern Sie umgehend Ihre PIN. Melden Sie sich hierzu bei Ihrem Onlinekonto an, und ändern Sie die PIN-Nummer. Falls Sie auf Anhieb den passenden Menüpunkt nicht finden, sperren Sie den Zugang einfach. Dazu hilft ein Trick: Melden Sie sich drei Mal hintereinander absichtlich mit einer falschen PIN bei Ihrem Konto an. Beim dritten Fehlversuch sperrt die Bank den Zugang. Damit kommen Sie zwar selbst nicht mehr online ins Konto, die Hacker aber auch nicht. Wenden Sie sich anschließend an Ihren Kundenberater, um den Zugang wieder zu entsperren und neue Zugangsdaten zu beantragen. Das ist bei allen Banken problemlos möglich.

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