Rechner aufrüsten: Das ist drin im PC

Wenn selbst die besten Tuning-Maßnahmen nichts mehr bringen und das neue Spiel oder die neue Office-Version immer noch zu langsam sind, hilft nur noch eins: Den Computer aufrüsten. Aber wo beginnen: Beim Speicher, beim Prozessor? Oder muss doch besser gleich ein komplett neuer PC her?

In den meisten Fällen ist gar nicht viel Aufwand notwendig, um den PC durch geschicktes Aufrüsten wieder schnell zu machen. Dabei geht es nicht um Overclocking, sondern um den Austausch von Komponenten, den auch Otto-Normal-User durchführen kann. Mit wenigen Handgriffen machen Sie Ihrem PC wieder Beine.

Das ist drin im PC

Bevor es ans Aufrüsten geht, steht erst einmal die Frage: Was ist eigentlich eingebaut im eigenen Rechner? Wenn der Kauf bereits lange zurück liegt, lässt sich auf Anhieb kaum sagen, ob die Grafikkarte jetzt eine ATI Radeon X800 oder eine ATI Radeon 9800 ist.

So geht’s: Werkzeug ist für die Bestandsaufnahme zum Glück nicht erforderlich. Windows hat ein praktisches Tool an Board, das Ihnen einen tiefen Einblick gewährt: Den Geräte-Manager. Hier verrät Ihnen Windows ganz genau, welche Komponenten in Ihrem PC eingebaut sind:

1. Rufen Sie den Befehl Start | Systemsteuerung auf.

2. Klicken Sie auf Leistung und Wartung und dann auf System.

3. Wechseln Sie in das Register Allgemein. In der rechten unteren Ecke erhalten Sie zwei wichtige Informationen: Welcher Prozessor und wie viel Arbeitsspeicher in Ihrem PC eingebaut ist. Wichtig für die spätere Entscheidung, ob sich der Einbau von mehr Speicher lohnt oder nicht. Hier weiter unten mehr.

3. Wechseln Sie in das Register Hardware, und klicken Sie auf Geräte-Manager.

Jetzt befinden Sie sich in der Hardwarezentrale von Windows. Hier erfahren Sie, welche Hardware-Komponenten in Ihrem Computer eingebaut sind. Die genaue Bezeichnung der Grafikkarte kann zum Beispiel wichtig sein, wenn Sie neue Treiber für die Grafikkarte herunterladen möchten. Auf den meisten Downloadseiten müssen Sie hierzu die genaue Modellbezeichnung angeben, um den richtigen Treiber herunterzuladen.

Im Geräte-Manager finden Sie wichtige Informationen über die eingebaute Hardware.

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