Schlittenfahrt im Winter: So wird der Rodel startklar

Alle Jahre wieder hofft man, landauf landab auf weiße Weihnachten. Wie Wahrscheinlich schneebedeckte Dächer und weiße Rodelpisten tatsächlich sind, hängt zum einen davon ab, in welcher geografischen Lage man sich befindet und zum anderen davon, wie sich die Temperaturen entwickeln und ob der Schnee auch tatsächlich liegen bleibt – wenn er denn kommt. Wenn er denn aber erst einmal da ist, geht der Spaß richtig los. Denn was für Autofahrer ein echter Graus ist, lässt Kinderherzen Purzelbäume schlagen. Papa muss den Schlitten aus dem Keller oder vom Dachboden holen und schon geht es auf zur Rodelpartie. Aber halt, ganz so voreilig sollte man nicht sein, denn bevor es mit dem Schlitten durch die verschneite Winterlandschaft geht, muss der erst noch fit gemacht werden.

Mit Sandpapier und Wachs gegen Rost

Ältere Holzschlitten, die schon ein paar Jahre hinter sich haben oder gar Generationen auf dem Buckel die Pisten haben runter rodeln lassen, sind die Kufen nach längerer Zeit im Keller oftmals rostig. Der lässt sich meist jedoch unkompliziert entfernen. Mit rostigen Kufen fährt es sich nämlich nicht sonderlich gut durch den Schnee. Um den Rost zu entfernen zunächst die Kufen mit groben, dann mit feinem Sandpapier abschleifen. Anschließend sollten die Metallkufen gefettet werden, am besten mit Auto- oder Fahrradfett. Schmalz geht auch, riecht nur etwas ungewöhnlich. Man kann die Kufen alternativ auch mit Skiwachs pflegen. Am besten nach jeder Benutzung die Kufen trockenwischen und anschließend mit Wachs versiegeln, damit sich erst gar kein Rost bilden kann. Manchmal jedoch, sind die Kufen so durchgerostet, dass auch mit Schleifpapier und Fett nichts mehr zu retten ist. Dann muss ein neuer Winterschlitten her. Unter www.hellweg.de gibt es neben klassischen Bockschlitten aus Holz auch Kunststoffrutscher und Schlitten mit Gurtsitz. Wichtig ist, dass der schlitten stabil ist, damit er die waghalsigen Rodelpartien der Kinder auch sicher mitmacht.


© Foto: Mr. iMaax, Flickr (CC BY ND)

Im Eiltempo die Piste hinunter

Ist der Schlitten fit für den verschneiten Winter, heißt es bei knackiger Kälte und Sonnenschein ab in die Natur, rauf auf die Rodelpiste und runter den Berg. Wenn man dann noch die richtige Technik beherrscht, kann in echter Rennfahrermanier die Hügel hinab gedüst werden. Durch Gewichtsverlagerung wird gelenkt, mit auf dem Boden aufgesetzten Füßen wird gebremst. Geradeaus fährt der Schlitten fast von allein. Man sollte dabei nur aufpassen, nicht in andere schlitten oder gar Bäume und Sträucher reinzurasen.

Ein Kommentar

  1. Petra Neumann 7. Januar 2016

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