Schutzprogramme gegen Viren

Eine Firewall reicht zum Schutz gegen Angriffe aus dem Internet nicht aus. Die Firewall schützt zwar vor direkten Angriffen aus dem Web, nicht jedoch vor Viren. Denn Viren können auch über andere Wege auf den Rechner gelangen, zum Beispiel per E-Mail, über einen Download oder eine „verseuchte“ CD. Die Firewall ist bei solchen Infektionswegen machtlos, da sie nur den Datenstrom aus dem Internet überwacht, nicht jedoch, welche Dateien und Programme von einer CD-ROM oder DVD auf den Rechner gelangt.

Viren sind kleine Programme, die sich tief im System verstecken und dort Schaden anrichten. Die Bandbreite reicht von harmlosen Viren, die nur Kleinigkeiten verändern oder Textmeldungen auf dem Bildschirm ausgeben bis zu Schädlingen, die Dateien, Ordner und ganze Festplatten löschen. Daher sollte ein Antivirenprogramm zur Standardausstattung eines jeden Rechners gehören.

Die Funktionsweise eines Virenscanners ist simpel: Das Schutzprogramm wird automatisch mit Windows mitgestartet und überwacht den PC rund um die Uhr. Es prüft, ob sich im Arbeitsspeicher oder auf der Festplatte Viren versteckt halten. Jedes gestartete Programm muss erst einmal durch den Virenscanner. Nur wenn der Scanner grünes Licht gibt und die Datei nicht „verseucht“ ist, wird es gestartet. Kommt dem Virenscanner ein Programm verdächtig vor, schlägt es Alarm und macht den Virus unschädlich.

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