Sicherheitskopien, Backups und Images anlegen

Auf jeder Festplatte tummeln sich unzählige Briefe, Rechnungen, Bewerbungen, Fotos, Videos, MP3-Songs und viele weitere persönliche Daten. Mehrere hundert oder tausend eigene Dateien sind keine Seltenheit. Die Festplatte bietet zwar einen schnellen Zugriff auf die Dateien – gut aufgehoben sind sie dort aber nicht. Denn Festplatten haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Treten Festplattendefekte auf, sind im schlimmsten Fall mit einem Schlag alle gespeicherten Daten verloren.

Hacker, Datendiebe und weitere Gefahren

Die Liste der möglichen Gefahren ist lang. Technische Defekte sind Ursache Nummer Eins für Datenverluste. Den eigenen Dokumenten drohen aber auch von anderen Seiten Gefahren. So haben es Hacker, Viren, Trojaner und Datendiebe gezielt auf persönliche Dateien abgesehen. Sind Hacker erst einmal im System, können Sie die eigenen Dateien manipulieren oder löschen. Auch durch Diebstahl, Brand oder schlichte Fehlbedienung und versehentliches Löschen können Dokumente unwiederbringlich verloren gehen.

Sicherheitskopien und Backups anlegen

Damit es erst gar nicht so weit kommt, können Sie vorsorgen. Der beste Schutz vor Datenverlust sind Sicherheitskopien, im Fachjargon auch Backup genannt. Mit speziellen Backup-Programmen legen Sie von allen wichtigen Dateien Sicherheitskopien an. Das geht ganz schnell und auf Wunsch sogar vollautomatisch. Sie müssen dem Programm nur einmal mitteilen, welche Dateien auf welchem Sicherungsmedium gesichert werden sollen – den Rest erledigt das Backupprogramm. Die eigenen Dateien lassen sich wahlweise auf CD, DVD, Blu-ray, USB-Stick, USB-Festplatte, im Netzwerk oder auf speziellen Backupbändern sichern.

Das richtige Backupprogramm wählen

Stellt sich nur die Frage, welches Backupprogramm das Richtige ist. Wir haben für Sie die besten Backupprogramme unter die Lupe genommen und unsere Empfehlung in der Top-5-Liste zusammengefasst. Vorab ein Tipp: Lagern Sie die Sicherheitskopien am besten extern bei Freunden, Eltern oder guten Bekannten. Für besonders sensible Daten kann es auch das Bankschließfach sein. Denn nur wenn die Backups dezentral aufbewahrt werden, können Sie auch im Falle eines Haus- oder Wohnungsbrandes die geretteten Daten wiederherstellen.

Synchronisieren, Spiegeln und andere Backupmethoden

Generell haben Sie Wahl zwischen drei Backupmethoden. Klassische Backup-Tools speichern die gesicherten Daten in einer speziellen Backupdatei, die nur vom jeweiligen Backupprogramm gelesen werden kann. Um die gesicherten Daten wiederzustellen, brauchen Sie exakt dasselbe Programm, mit dem die Backups angelegt wurden.

Die Alternative sind sogenannte Synchronisierungsprogramme. Die machen nichts anderes als eine Eins-zu-Eins-Kopie der persönlichen Daten auf externen Speichern wie USB-Festplatten oder USB-Sticks abzulegen. Der Vorteil dieser Methode: Für die Wiederherstellung ist kein Zusatzprogramm notwendig. Da die gesicherten Daten im Originaldateiformat vorliegen, sind sie direkt einsetzbar.

Als dritte Variante eignen sich sogenannte Imaging- oder Cloning-Programme. Damit kopieren Sie in einem Rutsch die gesamte Festplatte inklusive Betriebssystem und Programme in eine Backupdatei. Fällt der Rechner aus, lässt er sich so mit wenigen Klicks wiederbeleben. Moderne Imaging-Programme wie Acronis TrueImage oder Norton Ghost sind sogar so intelligent, dass Festplatten im laufenden Betrieb kopiert werden können.

Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, eines ist klar: Ein Backup- und Sicherungstool gehört auf jeden Rechner. Und mit modernen Sicherungsprogrammen wie Acronis TrueImage, Paragon Drive Backup oder RestoreIT Pro ist das Sichern eine Sache von wenigen Minuten. Einmal eingerichtet, erfolgt die Datensicherung automatisch im Hintergrund.

Die wichtigsten Backup- und Sicherungsprogramme für Ihren Rechner

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