Slacklining: Ein neuer Trend

Der Winter ist im vollen Gange. Doch je eher Sie sich versehen, desto schneller kommen Frühling und Sommer. Vorausgesetzt es gibt endlich mal wieder richtig viele schöne und vor allem regenfreie Tage, kommt schnell die Frage auf, was man machen kann. Spaß soll es verbreiten und neu sein. Wie schön wäre es, mal etwas zu tun, was von der Norm abweicht. Ein Trendsport hat sich bereits in Deutschland etabliert, der genau dies erfüllt. Slacklining ist das neudeutsche Stichwort. Was versteht sich darunter und wie können Sie es betreiben?

Slacklining: Was ist das?

Wenn Sie im Sommer durch die Parks spazieren gehen, werden Sie sie wahrscheinlich antreffen. Menschen, die auf Gummiseilen, die zwischen Bäumen gespannt werden, balancieren. Slackliner nutzen ein flexibles Schlauch- oder Gurtband, das 25 mm breit ist, und befestigen dieses zwischen zwei Punkten. Meistens werden hierfür ausreichend nah beieinander stehende Bäume genutzt. Sie können das Band auch wie ein Zirkusartist in luftiger Höhe spannen, doch dafür müssen Sie schon jahrelange Erfahrung haben. So werden Sie – wie die meisten Leute in den Parks auch – Ihr Band knapp über der Erde fixieren. Somit fällt die Gefahr eines Sturzes weg. Beim Slacklining sind nur wenige Grenzen gesetzt. Je nach belieben können Sie ihr Schlauchband fest oder etwas lockerer fixieren. Sie müssen selbst herausfinden, was für Sie das Beste ist.

Slacklining: Training von Balance, Ausdauer und Konzentration

Beim Slacklining kommt es sehr auf die Konzentration an. Das Band ist beweglich. Es ist ja kein Stahlseil, obwohl selbst dieses schaukeln kann. Ein gummiertes Band wird Ihnen viel abverlangen. Fangen Sie also ganz langsam an. Es wird sicherlich anfangs eher lustig aussehen, wenn Sie Ihre ersten Versuche starten. Doch wie sagt man so schön: Es ist noch kein Meister vom Schlauchband bzw. Himmel gefallen. Eine Anleitung, wie Sie Ihr Gleichgewicht finden können, gibt es nicht. Schritt für Schritt erhalten Sie mehr Balance. Fast schon unbemerkt werden Sie feststellen, wie Ihre Ausdauer sich verbessern wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist das Stärken Ihrer Muskulatur, wobei hier vor allem die Stabilitätsmuskeln, die im Fitness-Studio regelmäßig zu kurz kommen, die Arbeit verrichten müssen.

Foto: www.newsserver.at / Oswald Hicker unter cc-by-sa

Slacklining: Spaß im geselligen Rahmen

Slacklining zieht die Leute an. Schnell werden Sie andere Menschen kennenlernen, die Ihnen entweder zuschauen oder selbst aufs Band steigen. Ein derart junger Sport hat natürlich auch schon längst einen Platz in den Communities des World Wide Webs. Neben spezialisierten Online-Shops und Ratgeber-Portalen finden Sie auch Gleichgesinnte und andere Interessierte auf Facebook und Co. Probieren Sie es aus: Das Equipment ist verhältnismäßig preiswert, obwohl Sie in keinem Fall am Material sparen sollten. Schlechte Konstruktionen können reißen oder andere Gefährdungen verursachen.

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