So erhalten Sie den Glanz – Uhren mit Metallarmband richtig reinigen

Klassische Armbanduhren gehören seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Modellen, vor allem die Kombination aus zartem und feingliedrigem Gehäuse mit einem Metallarmband als Kontrast erfreut sich großer Beliebtheit. Armbanduhren sind aber nicht allein eine Wertanlage, denn in erster Linie handelt es sich dabei auch um einen Alltagsgegenstand – eine Verschmutzung und Abnutzung wird hierbei kontinuierlich sichtbar. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede in der Reinigung und Pflege von Armbändern, wobei Metallarmbänder grundsätzlich mit einem höheren Aufwand verbunden sind.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick und passende Ratschläge, um ohne professionelle Hilfe tätig zu werden.

Schritt für Schritt vorgehen

Auch wenn manch eine Uhr relativ robust wirkt, so verbirgt sich dahinter stets ein hochwertiges Automatikwerk beziehungsweise ein umfangreiches Uhrwerk, welches Schaden nehmen kann. Insbesondere die Uhren, mit denen man vor einigen Wochen und Monaten noch im Salzwasser gebadet hat, weisen einen hohen Verschleiß auf. Aus diesem Grunde muss stets mit frischem Leitungswasser abgewaschen werden. Vor allem ältere Exemplare, wo die Schutzschicht und Glasur nicht mehr vollständig oder gar nicht vorhanden ist, sollte man daher pfleglich behandeln.

  • Zunächst muss grobflächig vorgegangen werden und jeder sichtbare Schmutz entfernt werden. Empfehlenswert ist dafür selbstverständlich ein klassisches Mikrofasertuch, sodass Kratzer aufgrund eines unsachgemäßen Drucks nicht riskiert werden. Anschließend entfernen Sie das Armband, um an die verdeckten Stellen zu gelangen.
  • Wenn Ihr Gehäuse wasserdicht ist, dann ist eine leichte Reinigung mit einem feuchten Tuch ratsam. Nehmen Sie eine Zahnbürste zur Hand und erreichen durch eine gleichmäßige Bewegung, dass Ablagerungen in tieferen Sphären gelöst werden können. Vermeiden Sie dabei chemische Reinigungsmittel, da die Oberfläche nicht ausreichend geschützt sein könnte. So haben auch andere Schmuckstücke jeweils Eigenschaften, die bei der Reinigung und Pflege beachtet werden müssen.
  • Um ganz genau zu arbeiten, kann der Gebrauch eines speziellen Ultraschallgerätes empfohlen werden. Diese gibt es mittlerweile für annehmbare Preise für den Privatgebrauch – diese Variante wird auch von Uhrmachern selbst angewandt.

Pflege ist das A und O

Nach der Reinigung befindet sich mitunter noch Feuchtigkeit in kleinen Stellen, sodass die Uhr in ihren Einzelteilen für einige Zeit getrocknet werden muss. Legen Sie sie dazu einfach für ein bis zwei Stunden in ein Tuch, alternativ kann ein leichter Fön auch seine Wirkung entfalten. Vor dem Reinigen ist daher die nicht verschraubte Krone auch in die neutrale Position zu bringen, sodass auf diesem Wege keine Feuchtigkeit in das Uhrwerk gelangen kann. Im Zweifel wagen Sie einen näheren Blick in die beiliegende Beschreibung zur Uhr.

Ein Kommentar

  1. Patrik-Philipp Huber 22. Mai 2016

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