So gelingen auch Anfängern tolle Fotos

Entgegen der weitläufigen Meinung lassen sich schöne Fotos auch ohne professionelle Kameraausrüstung aufnehmen. Die nachfolgenden Tipps zeigen mit welch einfachen Mitteln es möglich ist, tolle Fotoaufnahmen zu machen.

Fotos sind das beste Mittel, um besondere Augenblicke für immer festzuhalten. Da ist es kein Wunder, dass zu bestimmten Anlässen gerne Bilder gemacht und diese später auch mit Freunden geteilt werden. Man denke nur an Hochzeiten, Geburtstage oder die ersten Bilder der eigenen Kinder. Auch wenn solche Augenblicke ohnehin nie vergessen werden, ist es trotzdem hilfreich, Fotos als Stütze zu haben.

In früheren Zeiten gingen die Menschen meist zum Fotografen, zum Beispiel um ein schönes Familienfoto aufnehmen zu lassen. Allerdings hat sich dies in den letzten Jahren geändert. Zunehmend häufiger wird selbst zur Kamera gegriffen, was angesichts des gebotenen Komforts nicht überrascht. Digitalkameras gestatten ein umgehendes Begutachten der Fotos und außerdem entfällt das kostspielige Entwickeln der Filme. Die Bilder stehen außerdem digital zur Verfügung und können somit besonders leicht mit Freunden geteilt werden.

Andererseits sind etliche Hobby- und Gelegenheitsfotografen mit ihren Bildern nicht immer zufrieden. Manchmal haben sie sich beim Fotografieren große Mühe gegeben und trotzdem sind die Bilder am Ende nichts geworden. Das ist sehr ärgerlich und viele fragen sich dann, ob es nicht doch besser gewesen wäre, einen erfahrenen Fotografen zu engagieren.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, schöne Aufnahmen zu machen. Es wird auch keine professionelle bzw. teure Fotoausrüstung benötigt, um ein tolles Ergebnis zu erzielen. Die nachfolgenden Tipps helfen vor allem Einsteigern dabei, die Qualität ihrer Fotos maßgeblich zu steigern. Die schönsten Aufnahmen werden dann am besten in einem großen Format ausgedruckt und an der Wohnzimmerwand präsentiert. Vor allem der Leinwanddruck verspricht bei Portraitaufnahmen tolle Effekte.

Grundfunktionen der Kamera beherrschen

Generell gilt, dass man zumindest die Grundfunktionen der Kamera beherrschen sollte. Auch Neulinge sollten wissen, was es mit Belichtungsdauer, Blende und ISO-Wert auf sich hat. Dies zu erlernen ist nicht besonders schwierig. Anleitungen im Web sowie Fotobücher vermitteln dieses Wissen schnell und zuverlässig. Zugleich sollten Fotografen ihre Kamera einigermaßen sicher und schnell bedienen können. Gezieltes Üben hilft dabei, dass das Einstellen der Kamera routinierter verläuft.

Bewusst viele Fotos machen

Beim Fotografieren empfiehlt es sich, fleißig auf den Auslöser zu drücken. Je mehr Aufnahmen gemacht werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende mehrere gute Bilder zur Auswahl stehen. In Anbetracht der mittlerweile sehr niedrigen Kosten für Speicherkarten gibt es kein Argument, das gegen häufiges Auslösen spricht.

Mit der Perspektive spielen

Fotos, die von Anfängern und Hobbyfotografen stammen, überzeugen oft deshalb nicht, weil eine unpassende Perspektive gewählt wurde. Deshalb ist es ratsam, die Perspektive beim Fotografieren immer wieder zu ändern und mit ihr zu spielen. Änderungen sind beispielsweise möglich, indem beim Fotografieren in die Knie gegangen wird oder der Fotograf sich auf eine Erhöhung stellt. Auch das Verändern des Abstands zwischen Motiv und Kamera kann viele neue Perspektiven entstehen lassen.

Umgang mit dem Blitz erlernen

Zahlreiche Hobbyfotografen haben mit dem Blitz große Schwierigkeiten. In vielen Situationen wäre es jedoch gar nicht erforderlich, mit ihm zu arbeiten. Gerade deshalb ist es empfehlenswert, die Grundfunktionen der Kamera zu verstehen und zu beherrschen. Zugleich gilt es zu wissen, wann der Blitz dabei hilft, bessere Ergebnisse zu erzielen und wann man ihn lieber weglassen sollte. Regelmäßiges Fotografieren hilft dabei, ein Verständnis und Gefühl für das Arbeiten mit dem Kamerablitz zu entwickeln.

Stativ verwenden

Das Stativ ist zweifelsohne eines der wichtigsten Hilfsmittel des Fotografen. Es verhindert nicht nur verwackelte Bilder, sondern gestattet es außerdem selbst bei Dämmerung immer noch ohne Blitz zu fotografieren. Engagierte Hobbyfotografen sollten deshalb in Erwägung ziehen, sich ein Stativ zu kaufen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an kompakten Reisestativen, die sehr preiswert und komfortabel zu transportieren sind.

Bildbearbeitung lernen

Die elektronische Bildbearbeitung ist ein Thema, an das sich viele Personen nicht herantrauen. Dies ist wiederum schade, denn letztlich sehen viele tolle Bilder nur deshalb so gut aus, weil kräftig nachbearbeitet wurde. Daher ist es ratsam, auch hier zumindest die Grundfunktionen zu erlernen. Zumal das Nachbearbeiten nicht viel Zeit in Anspruch nehmen muss, auch hier letztlich alles eine Frage der Routine.

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