Sonnenbrand richtig behandeln: Keine fetthaltigen Cremes nach Sonnenbrand

Nach einem langen verregneten Frühjahr erwarten jedes Jahr erneut zahlreiche Sonnenanbeter auf die ersten Sonnenstrahlen. Die Wirkung der Sonne wird jedoch häufig unterschätzt, sodass wie jedes Jahr viele nach einem ausgiebigen Sonnenbad unter einem Sonnenbrand leiden. Gerade hellere Hauttypen sind besonders stark gefährdet und oftmals von einem Sonnenbrand betroffen. Vor einem Sonnenbrand sollte sich der Mensch mit einer effektiven Sonnencreme schützen. Zahlreiche Hersteller bieten heute hocheffiziente Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Ist es jedoch erst einmal zu einem Sonnenbrand gekommen, sollten betroffene Personen keine fetthaltigen Cremes auf die Stellen auftragen, wie Dermatologen bestätigen.

Fetthaltige Cremes stauen die Hitze – Kühlende Gels zu bevorzugen

Dermatologen raten von der Nutzung fetthaltiger Cremes ab, da fetthaltige Cremes die Hitze in der Haut noch zusätzlich stauen. Anstelle von fetthaltigen Cremes sollten Personen mit Sonnenbrand mit feucht-kühlen Umschlägen dem Sonnenbrand entgegenwirken, auch kalte Duschen können zu einer dauerhaften Verbesserung beitragen. In der Apotheke und Drogeriemärkten können darüber hinaus kühlende Sonnenbrandgels erworben werden. Bei einem starken Sonnenbrand sollten Betroffene nach Meinung vieler Experten zusätzlich auf eine schmerzlindernde Lotion und Acetylsalicylsäure zurückgreifen. Acetylsalicylsäure (ASS) kann als Form der Nahrungsergänzung eingenommen werden. Acetylsalicylsäure ist ebenfalls in der Apotheke erhältlich.

Bei Sonnenbrand einhergehend mit Fieber sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden

Nicht selten kann einhergehend mit einem Sonnenbrand auch starkes Fieber auftreten. Ein Sonnenbrand kommt generell immer dann zustande, wenn die obere Hautschicht durch die UV-Strahlung geschädigt wird. Das Gewebe entzündet sich durch die Strahlung, die haut rötet und erwärmt sich. Durch die Erwärmung der Haut können weitere Symptome folgen, die sowohl äußerlich als auch innerlich in Erscheinung treten können. Neben einer Blasenbildung auf der Haut sind auch starkes Fieber und Schüttelfrost als typisches Symptom zu benennen. In diesen Fällen sollte der Betroffene besser Vorsicht gelten lassen und einen (Haut-) Arzt aufsuchen, dieser kann dann unter anderem medikamentös gegen die Erscheinungen des Sonnenbrands vorgehen.

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