Spam und E-Mail-Werbung vermeiden: So entsteht E-Mail-Werbung erst gar nicht

Wie im richtigen Leben gehört auch im Internet Werbung zum alltäglichen Übel im Briefkasten. Das Tückische dabei: Sobald Ihre E-Mail-Adresse einmal in die Hände der Werbetreibenden gelangt ist, können Sie sich nicht mehr aus den Werbelisten austragen lassen. Das Risiko, dass Ihre E-Mail-Adresse zum Ziel von Werbung wird, lässt sich folgendermaßen verringern:

  • Die E-Mail-Adresse wie den Augapfel hüten

Erklären Sie Ihre E-Mail-Adresse zur „Geheimsache“. Geben Sie die Adresse nur Verwandten und engen Freunden und Bekannten weiter. Verwenden Sie die Adresse nicht für Gewinnspiele oder für Anmeldungen bei Internetforen oder ähnlichen Diensten.

  •  Zweit-E-Mail-Adresse einrichten

Richten Sie für Internet-Gewinnspiele oder ähnliche Angebote, bei der Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben müssen, eine Zweit-E-Mail-Adresse ein. Bei Anbietern wie GMX oder Web.de können Sie kostenlos eine weitere E-Mail-Adresse anmelden. Bei dieser spielt es dann keine Rolle, falls sie mit unerwünschter Werbung überflutet wird. Wird es zu viel, können Sie das Benutzerkonto für die Zweitadresse löschen und ein neues erstellen. Die Anmeldung dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird ausführlich auf der Internetseite des Anbieters (www.gmx.de oder www.web.de) erläutert.

 

Bei Anbietern wie GMX können Sie sich kostenlos eine Zweit-E-Mail-Adresse einrichten. 

  • Keine Kommunikation mit Werbetreibenden

Auch wenn es in den Fingern juckt, den Absendern die Meinung zu sagen und sie aufzufordern, in Zukunft auf Werbemails zu verzichten, sollten Sie davon Abstand nehmen. Verzichten Sie auf jegliche Kommunikation mit dem Absender der Werbemails. Antworten Sie keinesfalls auf die Mail. Ansonsten tritt genau das Gegenteil ein und Sie erhalten noch mehr Werbung. Denn sobald Sie antworten, weiß der Absender, dass Ihre E-Mail-Adresse tatsächlich existiert und das Postfach regelmäßig gelesen wird. Ihre Adresse wird damit für Werbetreibende noch wertvoller und besonders oft an weitere „Spammer“ verkauft. 

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