Strahlend weiße Zähne: Weißmacher, Zahnreinigung und Bleaching

Essen, Rauchen, Kaffeetrinken – viele Dinge unseres täglichen Lebens trüben das ursprünglich weiße Blinken unserer Zähne. Als Folge läuft man mit grämendem Gilb herum, wagt das Lächeln nicht mehr und ergrimmt anlässlich des graugelben Belags, der einem bei jedem Zähneputzen aus dem Badezimmerspiegel entgegenblickt.

Weißmacher-Zahnpasta

Eine Lösung versprechen die vielen Weißmacher-Spezialzahnpasten der Zahnpflegeindustrie. Doch sind diese langfristig gesehen wirklich so nutzbringend? Die Wirksamkeit der Weißmacherpasten ergibt sich aus der Verwendung spezieller Putzkörper, die für einen gesunden Zahnschmelz prinzipiell ungefährlich sind. Bei freiliegenden Zahnhälsen allerdings können sie sich gleichwohl als aggressiv erweisen. Dazu hellen diese Spezialzahnpasten die Zähne nicht wirklich auf. Sie entfernen nur etwas effizienter diejenigen Verfärbungen, die durch die in Nahrungs- und Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Rotwein und besonders auch Nikotin enthaltenen Farbpigmente verursacht werden.

Professionelle Zahnreinigung

Als valide Alternative zu Weißmacherzahnpasten bieten die Zahnarztpraxen die immer beliebter werdende professionelle Zahnreinigung an. Diese kostet in der Regel zwischen 40 und 150 Euro und gehört mittlerweile zum Standard der Mundhygiene. Durch die gründliche Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume und der darauffolgenden Gebisspolitur tritt das natürliche Weiß der Zähne zu Tage.

Bleaching und Bleichmittel

Doch nicht allen ist ihr naturgegebenes Zahnweiß weiß genug. Für Menschen mit eher gelblich angelegten Zähnen kann der Zahnarzt auch ein chemisches Bleichen, das so genannte Bleaching anbieten. Es sind allerdings nicht alle Zähne bleachgeeignet: der Zahnarzt muss im Vorfeld abklären, dass sie frei von Karies und Zahnschmelzrissen sind und dass auch keine freiliegendes Zahnhälse mit dem Bleichmittel in Berührung kommen können. Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein solches Aufhellen nicht zwangsläufig zu schneeweiß schimmerndem Lächeln führt. Nicht nur, dass einfach nicht jeder Zahn bis zur Vollendung aufgeweißt werden kann. Auch künstliche Einsätze wie Füllungen, Brücken, Kronen zeigen sich von dem Aufweißungsprozess recht unbeeindruckt.

Definitiv sollten Sie von frei verkäuflichen Bleichmitteln Abstand halten. Eine chemische Aufhellung sollte unbedingt durch eine anerkannte zahnmedizinische Fachkraft erfolgen. Weitere Informationen zu weißen Zähnen und worauf Sie achten sollten, finden Sie im Special „Weiße Zähne“ der Stiftung Warentest.

Ein Kommentar

  1. Christian Bleaching 20. Juni 2013

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